Büro-Ordnung und Recyclingschrank

Büro-Ordnung und Recyclingschrank

Letzte Woche hatte ich einen spannenden Einsatz, um Ordnung in ein privates Büro zu bringen.

Jeder Auftrag ist wie eine Wundertüte für mich. In diesem Fall habe ich mich darauf eingestellt ein Büro umzuräumen und neu zu ordnen – dass dabei gleich noch ein neuer Putz- und Recycling Schrank im Flur entstehen würde, haben weder die Kundin noch ich geahnt…

… aber seht am besten selbst!

Die rechte Seite des Raums ist das Büro der Mutter, auf der linken Seite der Bürobereich ihrer Tochter.

Dieses Büro ist ein relativ grosses Projekt gewesen und zu viel für einen Tag.

Ich nehme mir mit meinen Kunden immer einen kleinen abgegrenzten Bereich nach dem anderen vor. Am liebsten starte ich mit dem kleinsten und einfachsten Bereich. So sieht man ganz schnell ein kleines Erfolgserlebnis und ist nicht gleich völlig überwältigt von der Flut an Unordnung.

Diesen Schrank (Bild rechts) habe ich als ersten Bereich ausgewählt, da er ohnehin bereits fast leer war.

Meine Kundin hat ihn bis anhin als Putzschrank benutzt, in der linken Schrankseite wurde auch der Staubsauber verstaut. Ich habe ihr einen Gegenstand nach dem anderen rausgegeben und sie hat sie in unsere drei üblichen Kategorien einsortiert:

  • entsorgen
  • an einem anderen Ort versorgen
  • verschenken, verkaufen

Wie man auf dem Bild sieht, ist der Putzartikelanteil verschwindend klein, lediglich das zweitoberste Regal auf der rechten Seite sowie das Regal links oben und der Staubsauger sind Putzsachen.

Wir habe ein wenig diskutiert ob es tatsächlich Sinn macht, so viel Platz im Büro für einen Putzschrank zu verschwenden oder ob es nicht sinnvoller wäre, ihn im zentral gelegenen Flur hinzustellen und ihn ggf. mit anderen Sachen zu bestücken, die auch im entfernteren Sinn in diese Kategorie gehören.

… das ist daraus entstanden

Der Schrank steht jetzt im Flur (leider konnte ich ihn nicht frontal aufs Bild bringen wegen zu wenig Platz, sorry!).
Ein Staubsauger braucht nicht sehr viel Platz! Man kann das Rohr abnehmen, und bei den meisten Staubsaugern kann man auch die Länge des Saugrohrs verkleinern, indem man ihn zusammenschiebt.

Die Putzmittel haben wir in eine Plastikbox gestellt, um ein Schubladensystem zu schaffen. Mit der Boxen-Methode kann auf die ganze Regalfläche zugegriffen werden ohne durch alle einzelnen Flaschen wühlen zu müssen.

In den oberen Regalen links haben wir mehrere Boxen genommen und in einzelne Kategorien eingeteilt: Schrauben und Nägel, Werkzeug, Glühbirnen, Staubsaugerzubehör, etc. Jede Box wurde mit dem exakten Inhalt beschriftet damit man schnell findet wonach man sucht und vor allem damit man nicht in Versuchung kommt etwas einfach wahllos irgendwo hineinzuwerfen wo es nicht hingehört und wo man es auch nicht wieder findet.

In der Mitte oben haben wir eine Box für alte Batterien, sowie ihr Fensterputzgerät eingeräumt, die Zeitschriften unten werden noch verschenkt.

Die rechte Seite entstand ganz plötzlich aus einem Blitzgedanken heraus. Bis jetzt hatte sie in der Küche Boxen für Recycling-Sachen, die unnötig Raum wegnahmen und einfach nicht sonderbar attraktiv aussahen. Wir haben Klappboxen gekauft die genau die Regalflächen ausfüllten und für Altpapier, Karton, Glas, Pet und Altkleider eingerichtet. So ist der Abfall schön versorgt und trotzdem an einer zentralen Stelle gelagert.

Als nächsten Bereich haben wir uns diesen kleinen Schreibtisch vorgenommen.

Zum Schluss war alles entsorgt oder anderweitig versorgt und der Schreibtisch konnte auf den Dachboden gebracht werden. (Wir konnten jetzt schon zwei grosse Möbelstücke entfernen ohne Verlust von Stauraum!)

Als nächsten Schritt haben wir dieses CD Regal ausgeräumt und entfernt. Das Bücherregal wurde ausgemistet und an eine andere Stelle gestellt.

Das Büchrregal fand sein neues Zuhause im Bürobereich der Mutter wo es viel mehr Sinn macht, dafür wurde eines der Schubladenschränke (wie das unter dem Drucker) in ihr Bastelzimmer gestellt.

Nun haben wir uns allen Regalen und Schubladen an der pinken Wand gewidmet. Eins nach dem anderen wurde ausgeräumt und in die drei Kategorien eingeteilt. Das was am Schluss übrig blieb, haben wir nach Themen sortiert wieder eingeräumt. Schubladen und Fächer wurden beschriftet, damit auch hier die Versuchung etwas falsch zu versorgen, gar nicht erst aufkommt.

Danach sah es dann so aus, auch hier haben wir jede Menge Platz gewonnen.

Zum Abschluss räumten wir noch ihren Schreibtisch auf.

… mit diesem Ergebnis:

Das wärs schon wieder gewesen. Zum Schluss gibt’s wie immer noch einige Vorher-Nachher Bilder…

Zu zweit haben für dieses Projekt 6 1/2 Stunden gebraucht, der Bereich ihrer Tochter ist noch ausstehend.

Hoffentlich findest du ein wenig Inspiration in diesem Post für dein Büro oder den Recycling-Schrank.

Ich freue mich immer über Feedback darüber, was du selbst daraus gemacht hast! Aber auch deine Wünsche worüber ich mehr oder weniger schreiben soll, sind sehr willkommen!!!

Bis zum nächsten Mal!

Deine,

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Die Ferienzeit hat begonnen und der Sommer ist in vollem Gang (irgendwann scheint auch nach dem Regen die Sonne wieder…).

Welche Jahreszeit wäre besser um Dir endlich den vollgestopften Kleiderschrank vorzunehmen oder um Deine Garage auszumisten?

Du hast zwei Wochen Urlaub und eine davon verbringst Du daheim auf Balkonien? Ausgezeichnet! Dann können wir gleich zusammen loslegen und Deinen Problembereich angreifen. So wirst Du nach den Sommerferien wieder Luft und Raum zum Leben, Geniessen und Arbeiten geschaffen haben. Ich helfe Dir dabei!

Kontaktiere mich über meine Kontaktseite damit wir gleich einen Termin finden können.

Ich freu mich drauf!

Deine,

signatur

P. S. Ich habe auch Gutscheine im Angebot…

Wochenkochplan #15

Wochenkochplan #15

Etwas beschämt berichte ich Euch von meinem Versagen im Bereich Kochplan erstellen, danach einkaufen, entspannt leben und dabei Geld sparen…

Diejenigen von Euch, die meinem Blog schon länger folgen werden wissen, dass ich am Anfang das Ziel verfolgt habe wöchentlich einen Wochenkochplan zu erstellen, einmal pro Woche mit einem Einkaufszettel einkaufen zu gehen und mich an ein Budget von Euro 75.- pro Woche (für 2 Personen) zu halten. Wenn Du Dich für meine Lebensmittelbudgetplanung interessierst, schau hier nach.

In diesem Jahr habe ich geschlagene ZWEI Kochpläne gemacht 🙁 Das hat sich auch konsequent in meinen Lebensmittelausgaben gezeigt. Durchschnittlich habe ich pro Monat Euro 30.- mehr ausgegeben als budgetiert war. Die fehlende Organisation hat sich auch negativ auf unser Essverhalten und unsere Zeit ausgewirkt. Wir sind oft Abends von der Arbeit heimgekommen und mussten erst mal überlegen was wir kochen wollten um dann noch losziehen um die Zutaten einzukaufen oder wir haben einfach immer das gleiche gegessen.

Heute beim Frühstück haben wir für einen Neustart plädiert und gleich einen „Trommelwirbel“ „Tattaaaa“:

Wochenkochplan erstellt!!!!

Tag 1: Hackbällchen mit Paprikagemüse (Kochbuch Neue Blitzrezepte)

Tag 2: gegrillter Thunfisch mit Avocado-Kartoffelsalat (Tim Mälzer Kochbuch)

Tag 3: Gemüse aus dem Ofen mit Quark

Tag 4: Lachs-Couscous-Päckchen

Tag 5: Putengeschnetzeltes mit Tomaten

Tag 6: Spaghetti mit Scampi und Lauchgemüse

Tag 7: Freestyle (was sich noch im Kühlschrank findet)

 

Wie macht Ihr das mit dem Einkaufen, Kochen, Planen – nicht Planen? Habt Ihr eine besondere Routine oder lebt Ihr einfach in den Tag hinein? Mich würde interessieren was für Euch am besten funktionert. Kommentare unter dem Post oder auf Facebook.

Die Sonne scheint und ich freue mich:-)

Eure,

signatur

Geldgeschenk zur Hochzeit

Geldgeschenk zur Hochzeit

Kürzlich waren wir zu einer Hochzeit eingeladen, bei der sich das Brautpaar Geld gewünscht hat. Aus meiner Sicht sind Geldgeschenke immer eine etwas fade Angelegenheit (da ich doch Geschenke so gerne mag!). Man kann es entweder direkt auf das Konto des Brautpaars überweisen oder man steckt es mit einer Karte in einen langweiligen Umschlag. Mir fehlt einfach ein wenig Herz bei so einer fehlenden Verpackung. Darum war wieder einmal ein bisschen Kreativität gefragt…

Die Hochzeitseinladung und auch die Deko an der Hochzeit waren im Vintage Style gehalten. Auf der Einladung waren zwei Lovebirds in einem alten Vintage Vogelkäfig abgebildet. Diesen roten Faden habe ich versucht so gut wie möglich in meine Verpackung einfliessen zu lassen – aber seht am besten selbst!

Ich hatte die Idee, aus den Geldscheinen Origami-Vögel zu falten und in einen süssen Vogelkäfig zu hängen.

Den kleinen Käfig habe ich in der Drogerie Müller gefunden (wo sonst würde man nach so einem Käfig suchen, oder?!?). Er war mit Duschgel, Seifen und solchem Kram gefüllt und der Käfig diente nur als Verpackung – perfekt für was ich suchte!

Da ich nicht Mitglied im örtlichen Origami-Faltkunst-Club bin musste ich mir anderweitig Hilfe beim Vögelchen falten suchen. Wer hätte mir da besser helfen können, als meine alten Freunde, Herr Google und Frau YouTube?
Allerdings war das Format der Geldnoten (Rechteck) nicht ideal für Origami, da diese jeweils aus Quadraten gefaltet werden. Nach kurzer Suche wurde ich jedoch mit der perfekten kleinen You-Tube Faltanleitung belohnt.

Leider hatte ich die Geldschein-Vögel schon im Käfig aufgehängt, darum gibts hiervon kein besseres Bild.

Eine Karte musste natürlich auch noch her. Da ich keine thematisch passende Hochzeitskarte fand, kaufte ich diese Postkarte.

Das Bild fand ich so cool, dass ich es nicht in einem Couvert verstecken wollte. Darum habe ich aus braunem Briefpapier einen “einseitigen Umschlag” mit der Zick-Zack-Schere ausgeschnitten wie Ihr oben seht …

… um die beschriebene Rückseite zu bedecken.

Ein bisschen Washi-Tape hat das Ganze dann zusammengehalten.

Die Vorderseite konnte jetzt wie ein Briefcouvert beschriftet werden (sorry für diesen hellen Fleck darauf, aber ich wollte den Namen abdecken und konnte das Bild nicht anders bearbeiten mangels Photoshop).

So gefallen mir Geldgeschenke viel besser:-)

Ich wünsche dir ein tolles Wochenende (mit hoffentlich wieder Sonne und Sommer) und viel Spass, falls du an einer Hochzeit eingeladen bist!

Deine,

Handtaschen – kann Frau ohne leben?!

Handtaschen – kann Frau ohne leben?!

Kürzlich hat mich eine junge Frau gebucht, um ihr mit einem Projekt zu helfen. Ich habe unterdessen schon einigen Menschen dabei geholfen Ordnung in ihren Wohnraum zu bringen, um Platz zu schaffen. Dieses Projekt war allerdings eine Premiere in Sachen Ordnungssystem für mich!

Welche Frau kann ohne Handtasche leben? Ich persönlich liebe Handtaschen, bin aber viel zu faul, um regelmässig meinen kompletten Tascheninhalt in eine andere Tasche umzuräumen – so ergibt es sich, dass ich meine Tasche höchstens 1-2 im Jahr wechsle.

Diese Frau liebt es wöchentlich bis täglich ihre Handtasche dem Outfit oder Anlass entsprechend zu wechseln. Und sie schaut ihre tollen Taschen auch gerne an (ich muss sagen, ich würde diese Taschen auch gerne anschauen wollen!).

Wie Ihr auf den Bildern seht, vermehren sich ihre Taschen wie die Karnickel!!

Der zweite Grund weshalb sie mich gebucht hat, war um eine Lösung zu finden für ihre nicht geringe Anzahl an Schals und Halstücher …

Im Gesamtkonzept wollte sie ihren Flur/Eingangsbereich neu gestalten, so dass Taschen und Schals ein schönes sowie praktisches Zuhause finden würden und der Bereich ordentlich und wohnlich wirken würde.

Im Vorfeld hatte ich sie darum gebeten, mir einige Fotos des Bereichs zu mailen und mir ihre “Problemzonen” zu schildern.
Ich hatte dann die Idee, den Bereich in eine Art Handtaschenausstellung umzuwandeln.
Nach Rücksprache mit der Kundin habe ich IKEA um zwei weisse Kallax Regale sowie drei passende pinke Aufbewahrungsboxen erleichtert, welche ich zum Aufräumtermin mitbrachte.

Zuerst haben wir die Jacken abgehängt und gleich aussortiert. Dann haben wir die beiden Schuhregale geleert und das neben der Türe komplett weggestellt.

Im Nu waren die beiden neuen Regale zusammengebaut (selbst ist die Frau!) und wir konnten mit dem ersten Ordnungsprojekt beginnen.

Die schönsten “Ausstellungsmodelle” wurden ins Regal gestellt, im unteren Bereich mussten sich schon mal 3 Tasche ein Fach teilen…

Auf der Seite des Regals haben wir Saugnapfhaken angebracht, um ihre gängigste Umhängetasche sowie die Ohrenschützer-Kopfhörer aufzuhängen.

In zwei der Boxen haben wir alle kleinen Taschen, sowie zusammenfaltbare Einkaufstaschen versorgt.

Eine Box wurde das neue Zuhause aller Mützen, Handschuhe sowie Winterschals.

Eine Box beinhaltet nun Turnschuhe und FlipFlops.

Meine Kundin hatte dann noch einige Taschen, die zu instabil zum Aufstellen im Regal waren, zu gross für die Boxen und zu regelmässig im Gebrauch, um in irgendeinem Schrank verstaut zu werden.
Eine Lösung musste her… Kurzentschlossen fuhren wir zu Obi, kauften ein Gitter und ein paar Metallhaken und hängten es an die Wand…

Et voilà:

Als nächstes nahmen wir uns den geräumigen Einbauschrank im Flur vor (leider habe ich es verpasst ein Vorherbild vom Inneren des Schranks zu machen aber der Platz war nicht optimal ausgenutzt).

Meine Kundin hatte an verschiedenen Orten in der Wohnung Drogerieprodukte (wie Schampoo, Duschgel, Sonnencreme, Taschentücher, Kosmetika, etc.) gelagert und wie das so oft ist wenn nicht gleiches bei gleichem steht: man vergisst was man tatsächlich noch hat und kauft viel zu viel Neues dazu. Plötzlich hat man alles doppelt und dreifach.

Das Sortieren  und Ausmisten von diesem Berg hat uns doch eine gewisse Zeit gekostet, die sich aber langfristig mehr als lohnen wird!
Wir haben eines meiner Lieblingsprodukte benutzt, um den Schrank sinnvoll und praktisch einzuräumen. Die Plastikboxen eignen sich perfekt, um Sachen sortiert und platzsparend zu verräumen. Da die Boxen durchsichtig sind, kann man auch den Inhalt erkennen.

Wer meinem Blog schon eine Weile folgt weiss, dass ich auf detaillierte Beschriftung aller Boxen schwöre. Meinen eigenen Schrank habe ich ähnlich eingerichtet und profitiere nach wie vor davon.

Zum Schluss haben wir uns noch der vielen Schals angenommen.
Ich hatte noch ein weiteres Accessoire aus der IKEA für meine Kundin mitgebracht, den Komplement Schalaufhänger.

Jetzt hat sie all ihre Schals und Halstücher auf einem Blick vor sich und kann gezielt das gesuchte Modell auswählen anstatt in einer tiefen Schublade danach zu wühlen.

Zum Schluss noch einige Impressionen des neu organisierten und eingerichteten Eingangbereichs in ihrer Wohnung:

Zusammen haben wir 7 Stunden aussortiert, zusammengebaut, umgeräumt und neu eingeräumt. Zum Schluss war sie um einen Altkleidersack voll Schuhe und einen grossen Müllsack erleichtert.

Hast du eine gute Idee, um Schals und Handtaschen zu verstauen? Lass es uns unten im Kommentarfeld wissen.

Wenn Du neu bei Little Miss Organized bist lohnt es sich auch auf Facebook zu folgen. Dort poste ich immer wieder kleinere Ideen und Projekte.

Herzlichst Eure,