Küche neu organisiert

Küche neu organisiert

Liebe Ordnungsfreaks (und solche die es noch werden wollen)

Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, einer unglaublich kreativen Frau dabei zu helfen, ihre Küche neu zu organisieren. Wir (zumindest ich 🙂 ) hatten viel Spass dabei, waren aber nach 6 Stunden gemeinsamer Arbeit beide nudelfertig. Das luftige Endergebnis hat uns aber beide gebührend für all die Mühe belohnt. Die Küchenbesitzerin konnte es kaum glauben, dass entgegen ihrer Meinung, sie hätte zu wenig Schrankfläche, schlussendlich sogar eine komplette Schublade leer blieb!!
Ich denke fast, sie muss etwas neues kaufen gehen, um diese unverschämt leere Fläche zu füllen :-). Das war ein JOKE!!! Selbstverständlich wird sie NICHTS neues kaufen, um den Platz zu füllen, denn Sachen auszumisten bringt Luft und Übersicht.

Aber genug der langen Worte wenn Bilder mehr als 1000 Worte sagen…

Wir haben unsere Aufräumaktion damit begonnen, zuerst viele “vorher-Bilder” zu machen. Es gibt nichts schöneres als nach stundenlangem Aufräumen, die Früchte der Arbeit in Form von vorher-nachher Bildern zu sehen.

Meine Klientin hatte sich bereits perfekt auf die Ordnungsaktion vorbereitet indem sie sich

Damit die Aufgabe nicht schon von Beginn an in Chaos ausartet oder man von der Menge erdrückt wird, haben wir uns einen Schrank/Schublade nach dem anderen vorgenommen. Gleich am Anfang haben wir einen grossen Müllsack und einen grossen Wäschekorb (Sachen die verschenkt oder verkauft werden können) bereitgestellt, damit wir gleich die entsprechenden Sachen dort hineinlegen können.

Wir sind jedesmal folgendermassen vorgegangen:

  • Alles aus dem Schrank ausräumen und sofort in die verschiedenen Kategorien verteilen:
    • Wegwerfen (abgelaufene Lebensmittel, Sachen die nicht mehr zu gebrauchen sind)
    • Behalten (alle Dinge, die wir anschliessend wieder in diesen Schrank einräumen wollen)
    • Verschenken, verkaufen (alle Dinge die noch gut sind aber noch nie oder schon lange nicht mehr gebraucht wurden oder in mehrfacher Ausführung vorhanden sind)
    • Woanders versorgen (Dinge, die in einen anderen Küchenschrank oder sogar an einen anderen Ort im Haushalt gehören)
  • Schrank ausgewischt
  • Überlegt ob die Sachen, die in diesem Schrank/Schublade verstaut waren wirklich am besten dort aufbewahrt werden oder evt. in einem anderen Schrank praktischer wären.
  • Alles wieder schön übersichtlich und mit System eingeräumt.

Wir haben alles aus dem Apothekerschrank ausgeräumt und auf dem Esstisch nach Lebensmittelart gruppiert.

Offene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Nüsse, Mehl, Zucker, Polenta, ect. haben wir in diese wunderbaren Kunststoffbehälter umgefüllt…

… und den Inhalt gleich mit dem Etikettiergerät beschriftet.

Für die Korbschubladen haben wir drei Plastikbehälter benutzt, um sie mit kleineren Dingen wie Backzubehör zu füllen…

… selbstverständlich haben wir sofort den Inhalt jeder Box mit dem Etikettiergerät auf jede Box geschrieben.

Es mag etwas übertrieben anmuten, all die Dinge so detailiert zu beschriften. Tatsache ist, dass es sich immer wieder bestätigt, das wir dieselben Sachen in mehrfacher Ausführung besitzen, weil wir vergessen haben wo es das letzte mal hingeräumt wurde. Oder man hat etwas in der Hand und ist zu faul, um zu überlegen, wohin es gehört also stopft man es einfach in die nächst beste Schublade. Ist hingegen alles genau angeschrieben, fällt es viel leichter Ordnung zu halten und ein System zu wahren.
Wird aus einem Grund einmal etwas umplatziert, können die Etiketten ganz einfach abgezogen und am neuen Ort aufgeklebt werden.

Wer kein fancy Etikttiergerät hat, kann beispielsweise Malerklebeband benutzen, welches sich gut beschriften und rückstandslos ablösen lässt.
Man kann auch Etiketten ausdrucken und mit Tesafilm aufkleben oder mit wasserfestem Stift auf die Plastikboxen schreiben (lässt sich problemlos mit Spiritus wieder wegwischen!)…

Ich möchte noch speziell auf einen anderen Bereich eingehen, bei dem wir eine relativ grosse Veränderung geschaffen haben. Bis anhin hatte meine Kundin all ihre Teller und Schalen sowie Tupperbehälter im Glashängeschrank verstaut.

 Ich habe ihr vorgeschlagen, dass wir je eine Schublade für Geschirr und eine für Tupperware nutzen. Die Vorteile sind nicht zu verachten:
  • In der Schublade kann der Platz viel besser ausgenutzt werden da man von oben hineingreifen kann, im Hängeschrank muss man je nachdem zuerst etwas herausnehmen um an die hintere Reihe ranzukommen, auch kann man den Hängeschrank nicht so einfach bis oben hin füllen.
  • Teller sind meist relativ schwer und somit ist es angenehmer diese nicht in die Höhe versorgen zu müssen.
  • Der beste Grund ist wohl der, dass die kleine Tochter nun selbständig den Tisch decken kann:-)

Hast du Lust auf die Nachher-Bilder?

Den Hängeschrank haben wir nun neu bestückt mit den Gläsern und der Minibar.

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Vorher

Nachher

Wir haben so viel Platz in der Küche geschaffen, dass wir das weisse Regal in der Ecke komplett entfernen konnten, um mehr Arbeitsfläche zu schaffen.

Vorher

Nachher

Am Ende des Tages waren wir um einen Müllsack und viel Karton leichter.
Meine Kundin konnte den Inahlt dieser Kartonschachtel, …

… der Papiertasche und der blauen Wanne verschenken oder verkaufen, …

… und sie konnte das Eckregal, welches auf der Arbeitsfläche stand sowie viele Abstandhalter in den Schubladen, säuberlich auf dem Dachboden verstauen.

Alles in allem haben wir einen sehr erfolgreichen Aufräumtag hinter uns gebracht.
Wie könnte das neue Jahr besser starten, als mit einer sauberen, ausgemisteten und ordentlichen Küche, in der man alles sofort findet was man braucht (dank grosszügiger Beschriftung).
Als passionierte Bastlerin wird meine Kundin die Schrankfronten entsprechend neu beschriften, da wir einige Schrankinhalte an neue Orte umgeräumt haben.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein wunderbares, luftiges und organisiertes 2014! Wenn ich dir in irgend einer Art und Weise behilflich dabei sein kann, lass es mich wissen:-)

Herzlichst deine,

Adventskalender sind wuuuunderbar!!!!

Adventskalender sind wuuuunderbar!!!!

Halli Hallo!

Endlich schaffe ich es, ganz knapp vor Schluss, dir von meinem Adventskalender-Fieber zu erzählen.

ICH LIEBE GESCHENKE!!!!!!!

….als Empfänger wie auch als Schenker.

Ich habe auf Ende Jahr meinen Job gekündigt. Eigentlich habe ich noch einen Monat Ferien und Überzeit zu Gute und mein Plan war, den ganzen Monat Dezember diese Freizeit zu kompensieren und etwas gaaaaanz tolles zu machen. Etwas, das ich nicht machen würde, wenn es nicht gerade sozusagen bezahlte Zeit wäre aber etwas das mir mega Freude bereitet (und ganz vielen anderen Menschen ein Graus ist).
Ich wollte einige Wochen während der Adventszeit in einem schicken Kaufhaus am Päckli-Tisch arbeiten. Das ist der Ort, wo im Dezember all die Menschen mit ihren frisch gekauften Geschenken vorbeikommen, damit jemand ihnen die Last des Geschenkeeinpackens abnimmt. A dream come true….. Naja, long story short… Mein Chef hat mir nur 2 Wochen Ferien gegeben und die werde ich in Cambodia verbringen. Somit ist meine super Idee leider gestorben bevor sie überhaupt begonnen hat:-(
Zum Glück weiss ich mir oft zu helfen und habe meine Päckli-Einpack-Freude ganz alleine stillen können:-)
Ich habe 6 Adventskalender gebastelt für unsere 3 Patenkinder, 1 Wichtelkalender und für 2 Freundinnen als Überraschung.

Falls du noch einen coolen Kalender basteln möchtest aber keine Ideen hast, helfen dir evt. einige Bilder weiter.

Viel Spass beim Schenken:-)

Den ersten Adventskalender habe ich bereits im Oktober gebastelt. Er war für meine Freundin bestimmt, die kürzlich nach Cambodia ausgewandert ist und ich wollte ganz sichergehen, dass er rechtzeitig mit der Post bei ihr ankommt. Ich hatte die gloorreiche Idee, ihr während 24 Tagen Nachhilfe in der Khmer Sprache zu geben….. Dank meinem Freund Internet habe ich die Schriftzeichen für die Zahlen 1 bis 24 gefunden und mit Copy-Paste in Word diese Sterne ausgedruckt.

Tipp: Falls du jemals so etwas tun möchtest und nicht in den Schriftzeichen bewandt bist, dann schneide keinesfalls zuerst alle Sterne aus und lege sie auf einen Haufen um sie anschliessend auf die Päckchen zu kleben!!!!! Denn plötzlich hat man erstens keine Ahnung welches Zeichen welche Zahl ist und zweitens keine Ahnung wo oben und unten ist bei den Schriftzeichen…. ich habe wieder mal etwas dazugelernt….

Im zweiten Basteldurchgang haben wir (JA, WIR!!!! Toni und ich!!!) Adventskalender für drei unserer Patenkinder gebastelt.
Da mein Mann Götti von zweien ist, war ich der Meinung, er könnte zumindest dabei helfen die Kalender zu basteln
Ich hatte die Idee, habe die “Zutaten” besorgt und ihm Anleitung gegeben.

Um ihm die utopische Aufgabe zu erleichtern, habe ich bei IKEA diese super Papiertaschensets gekauft. Er musste lediglich ein Geschenk in jedes Säcklein stecken, Zahlenaufkleber drauf und fertig.
… unnötig zu sagen, dass er schlussendlich fix und fertig war, unter Schweissausbrüchen litt und Tage lang Alpträume hatte…
Ich sage nur: Well done, Toni!!!!! Deine Patenkinder freuen sich so fest über deine Mühe:-)

Für Tonis Göttimeitli habe ich gebastelt (als Frau weiss ich, dass es auch etwas mehr Bling Bling sein darf).

Ich würde behaupten, ich hatte mindestens so viel Spass beim Basteln, wie sie, als Toni ihn ihr überreicht hat!

Dieses Jahr habe ich die kleinen Batterie betriebenen Lichterketten entdeckt und bin ihnen voll verfallen…. Um den Kalender gut aufhängen zu können, habe ich einen Drahtkleiderbügel benutzt um alle Päckchen daran zu hängen und ihn mit der Lichterkette und herzförmigen rosa Christbaumkugeln geschmückt.

Mit ein Paar Freundinnen habe ich ein “Adventskalender-Wichteln” organisiert. Wir haben alle unseren Namen auf einen Zettel geschrieben und diese ausgelost. Jede Frau hat dann einen Kalender für ihren Wichtel gebastelt.
Ich kann nur sagen WOW!!! was bei allen dabei herrauskam.

Diese herzförmige silberne Lichterkette hat dann den “normalen” Ketten fast das Licht ausgemacht!!!!

Zu guter Letzt habe ich für eine ganz besondere Freundin diesen Kalender zusammengestellt. Hier ging es vorallem um den speziellen Inhalt (den ich natürlich nicht verraten kann!).
Die Sterne habe ich mit einem Plätzchenausstecher auf kleine Geschenkpapierschnipsel gemalt und ausgeschnitten. Die Zahlen habe ich in Word gedruckt und aufgeklebt.

Jetzt hast du noch genau 48 Stunden und 30 Minuten Zeit, um einen Adventskalender zu zaubern.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren. Die Freude ist auf jeden Fall immer gross auf der Seite des Empfängers und mir macht das Basteln und Schenken gleich nochmals so viel Freude.

Liebe Grüsse

Wochenkochplan #12

Wochenkochplan #12

Halli Hallo!!!!

Es ist wieder einmal Samstag Nachmittag, mein Magen knurrt, mein Kühlschrank ist leer und mir scheint nichts anderes übrig zu bleiben als mir Gedanken über einen Kochplan zu machen, den dazugehörigen Einkaufzettel zu schreiben und mich dann fröhlich ins Samstags-Einkaufsgetümmel zu stürzen:-)

Ich werde nicht murren und mich nerven sonderen einfach das ganze Spiel hinter mich bringen um dann gemütlich mit dem neusten Buch von Khaled Hosseini „Traumfänger“ und einer Tasse Tee auf dem Sofa das Wochenende zu geniessen.

Los gehts:

Tag 1: Spaghetti mit Scampi und Lauch Porree Gemüse
Tag 2: Pilaw Serbischer Reisauflauf
Tag 3: Super leichtes Hähnchen suess-sauer
Tag 4: Fajitas mit Hackfleisch
Tag 5: Lachs Couscous Päckchen
Tag 6: Flammkuchen Toast mit Salat
Tag 7: Spaghetti al tonno

Ich wünsche dir ein fröhliches Wochenende mit Freunden, Ruhe, Abenteuer oder was auch immer du gerade brauchst!

Alles Liebe von deiner

Wochenkochplan #13

Wochenkochplan #13

Einen wunderschönen Samstagnachmittag allerseits!!!

Dank einem Hilferuf auf Facebook hatte ich heute innert Minuten alle Rezepte für die kommende Woche beisammen:-) Ich habe in meiner Planlosigkeit und Null-Bock-Auf-Wochenkochplan-Und-Einkaufszettel-Schreiben-Stimmung kurzerhand einen Aufruf auf Facebook gestartet und um ein kollektives Brainstorming gebeten.
Dank Claudi und Elizabeth kamen Ruck Zuck alle Rezepte zusammen, die ich gleich in diesen Post reingeknallt habe.

Los gehts:

Tag 1: selbstgemachte Pizza mit Salat
Tag 2: Partyfilet mit Nudeln
Tag 3: Fajitas mit Poulet
Tag 4: Auflauf Mediterran
Tag 5: Lachs Couscous Päckchen
Tag 6: Gefüllte Paprika
Tag 7: Kartoffel-Hackbällchen-Spiesse mit Bohnengemüse

Das kommt also dabei raus wenn drei Person in Europa verteilt an einem Wochenkochplan arbeiten. Eine ist in England, eine in Deutschland und ich in der Schweiz. (mehr …)

Wochenkochplan #12

Wochenkochplan #11

Nachdem ich gerade von Katy via Post-Kommentar an meine guten Vosätze in Puncto wöchentlich den Kochplan zu erstellen, erinnert wurde, schreite ich jetzt augenblicklich zur Tat!

Tag 1: Gemüse aus dem Ofen mit Quark
Tag 2: Fajitas
Tag 3: Flammkuchen Toast mit grünem Salat
Tag 4: Bandnudeln mit Gurken Lachs Sauce
Tag 5: Thai Turkey Hackbällchen mit Reis
Tag 6: Freestyle
Tag 7: Auswärts Essen gehen

So, das hat mich jetzt nicht mal 15 min. Zeit gekostet, den Plan zusammenzustellen und meinen Einkaufszettel zu schreiben. Da fragt man sich ja schon: Wieso nicht gleich so?????

Sachen vor sich herzuschieben hat genau einen Effekt:

Man hat es immer im Hinterkopf….
Der Aufwand des Verdrängens ist schlussendlich grösser als der Aufand an sich und: gemacht ist gemacht.
Ich muss jetzt aufhören, da in der Zwischenzeit mein Tag 1 Rezept: Gemüse aus dem Ofen, gerade fertig geworden ist und ich am verhungern bin.
Euch wünsche ich allerseits einen schönen Freitag und ein bombastisches Herbstwochenende!
Eure,
signatur