Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Heute erreichte mich das Foto einer wunderschönen Rolle Geschenkpapier, die völlig zerknittert war. Wieso denken meine Freunde und Bekannten immer dann an mich, wenn sie etwas in die Hände bekommen, das nicht ganz ordentlich ist? 🙂

Auf jeden Fall hat mich dieses Foto dazu bewogen, einen Post über meine Geschenkpapier-Aufbewahrung zu schreiben, der schon seit fast einem Jahr in der „mögliche-Blog-Ideen-Schublade“ schlummert. Die Bilder hatte ich damals schon gemacht, als ich die Schublade umgeräumt hatte. Da die Hochsaison der Geschenke schon fast vor der Tür steht, passt der Post doch gleich zur Jahreszeit!

Aber erstmal von vorne…

Wir haben eine grosse Kommode mit drei geräumigen Schubladen, die nur danach schreien alles hineinzustopfen was sonst noch kein definiertes Zuhause hat (ich werde in einem anderen Post von der Deko-Material Schublade und der Krustelschublade berichten)…

Wie immer, wenn ich mich einem grossen oder kleinen Projekt widme, beginne ich damit

  • ALLES eins nach dem anderen in die Hand zu nehmen
  • entscheiden, ob ich es behalten / entsorgen (oder verschenken, verkaufen) / an einem anderen Ort versorgen will
  • die Schublade auswischen

Da die einzelnen Schubladen sehr gross sind, besteht die Gefahr, dass etwas in den Tiefen der Ecken verschwindet was ich so gut wie möglich vermeiden wollte. Deshalb habe ich auf meine Lieblingshilfsmittel: Boxen, Ziplock-Tüten und Behälter (z. B. leere Gläser mit Schraubdeckel, Blechbüchsen, etc.) zurückgegriffen, um Ordnung und Übersicht zu schaffen.

Aber seht am besten selbst:

Ich habe 2 Stück Karton genommen, mit Geschenkpapier bezogen, je einen Schnitt gemacht, die Teile ineinandergesteckt und als Trennungshilfe in die Schublade gestellt.
Da Geschenkpapierrollen meist rund sind, haben sie die lästige Eigenschaft herumzurollen – nun sind sie sozusagen hinter dem rot gestreiften Gitter eingesperrt.

Meine unzähligen Geschenkbändel sollten ein würdiges Zuhause bekommen, an dem jeder seinen Platz hat und gut abgerollt werden kann ohne dass sich die vielen losen Enden ineinander verzetteln.
Für dieses kleine Projekt habe ich kurz die Hilfe meines Mannes in Anspruch genommen, der mir Löcher in die Box gebohrt hat.

So konnte ich die Metallstäbe (die ich noch im Keller hatte) durchstecken.

Die Enden habe ich mit einem kleinen Gummizapfen versehen, damit sie nicht rausrutschen. So können die Geschenkbändelrollen aufgefädelt werden und der entsprechende Bändel einfach abgerollt werden.

 

Damit das Geschenkpapier nicht zerknittert, lege ich immer eine Toilettenpapierrolle (oder halbierte Küchenpapierrolle) um das Geschenkpapier.

Eingeräumt sieht meine Schublade jetzt so aus:

Falls du dich fragst, weshalb ich in der hinteren, rechten Ecke Landkarten aufbewahre – die eignen sich super als cooles Geschenkpapier, genauso wie z. B. Flyer, gebrauchte Papiertüten oder anderes Verpackungsmaterial. Man braucht nur ein wenig Phantasie und das Portemonnaie dankt es dir auch!

Mehr Tipps um Geschenkpapier aufzubewahren findest du auf meinem Post Das liebe Geschenkpapier.

Wenn du noch Geschenkpapier, Bändel, Verpackungsmaterial, sowie Kinder, Eltern, Freunde, Arbeitskollegen in deiner Umgebung hast, die sich über einen Adventskalender freuen würden, dann ist der Adventskalender-Event genau das Richtige für dich! Schnapp dir deine Freundin (Männer sind auch herzlich willkommen!!) und melde dich an, es hat noch Plätze frei.

Nun wünsche ich dir einen guten Wochenstart (nach der Zeitumstellung) und freue mich darauf, viele von Euch beim Adventskalender basteln zu sehen:-)

Deine,

Adventskalender Event

Adventskalender Event

Nimmst du dir jedes Jahr vor, einen Adventskalender für dein Kind, Patenkind, Ehepartner, Freundin oder Mutter zu machen? Und jedes Jahr kommt und geht der 1. Dezember ohne dass du den Kalender zustande gebracht hast? Oder du hast zwar vorher daran gedacht aber dir fehlten die Ideen und vorallem die Motivation, um dich 2 Stunden lang hinzusetzen und zu basteln?

Ich habe gute Nachrichten für dich!

Dieses Jahr wird alles anders!!! Neues Jahr – neue Chance:-) (mehr …)

Boutique Hotel beim Gardasee

Boutique Hotel beim Gardasee

Wie ich schon vor einigen Tagen auf Facebook erwähnt habe, hat es uns dank einem Blogeintrag, über den ich gestolpert bin, in ein wunderhübsches Hotel am Gardasee verschlagen. Wir haben zwei Nächte dort verbracht auf unserer Reise in die Toskana. Es ist so ein besonderer Ort, dass ich ihn dir nicht vorenthalten möchte!

Das kleine Boutique Hotel mit nur 12 Zimmern (jedes Zimmer ist komplett anders eingerichtet) liegt nur 10 Min. von Salò entfernt im alten Dörfchen Limone in der Gardaseeregion.
Bereits meine E-Mail Anfrage nach einem freien Zimmer, wurde persönlich und äusserst freundlich von Ilaria beantwortet.

Gleich bei unserer Ankunft im Hotel Villa dei Campi wurde uns erst einmal ein Stück hausgemachter Kuchen und eine Auswahl an Wein, Kaffee und Bio-Getränken (sehr, sehr lecker und erfrischend) angeboten, die wir auf der schattigen Terrasse geniessen durften.

Das Hotel liegt in einem wunderschönen gepflegten Garten mit Schwimmteich und ist eine Oase der Ruhe und Erholung.

Das Hotel verfügt über eine kleine Kinderspielecke im Eingangsbereich sowie einem tollen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Jacuzzi (leider habe ich von beidem kein Foto gemacht aber die auf der Homepage sind originalgetreu).

Ein leckeres Frühstück (8:00 – 11:00 Uhr) ist im Preis inbegriffen und besteht aus einem Buffet mit frischem Brot, Wurst, Käse, Fruchtsäfte (alles Bioprodukte aus der Region), süssen Stückchen, Cerealien, Obst, frischen Eiern in allen Varationen, etc.

Es wird täglich ein Abendessen angeboten, welches man bis 13:00 Uhr reservieren muss. Jeden Tag gibt es ein anderes Menu für einen phantastischen Preis. Wir hatten für 15.- Euro pro Person Wasser, Wein, 1. Gang: Lachs, 2. Gang: drei Sorten Pizza, Dessert: Schokokuchen mit firschem Obst. Das Abendessen wird jeweils im Gewölbekeller serviert.

Wir haben das Zimmer 4 Terra bewohnt. Es ist eines der kleinen Zimmer (die meisten Zimmer sind grösser) und wie es der Zufall so will, ist es auch eines der 3 rollstuhlgängigen Zimmer. Seitdem ich einige Jahre in der Paraplegie gearbeitet habe, ist mir ständig bewusst wie schwierig es ist, ein brauchbares Hotelzimmer für Rollstuhlfahrer zu finden. Meist sind sogenannte behindertengerechte Hotels kaum brauchbar im Rahmen einer Querschnittlähmung. Dieses Hotel kann ich zu 100% jedem Rollstuhfahrer/in empfehlen (die einzigen Minuspunkte die ich finden konnte, waren der Tretmülleimer im Bad und der gekieste Parkplatz). Das Zimmer hatte einen tief angesetzten Fenstergriff, genug Platz um das Bett und im Bad um zu manövrieren, der Kleiderschrank ist mit einer Stange ausgestattet, um die Kleiderstange herunterzuziehen, im Bad sind Waschbecken und Spiegel tiefer angebracht, die Dusche ist barrierefrei befahrbar mit Duschsitz und Haltestange, auch die Toilette ist höher angebracht inkl. Haltestange. Es hat Alarmknöpfe beim WC und in der Dusche und jeder Bereich des Hotels ist mit dem Rollstuhl zugänglich.

Wir haben die Zeit in Limone im Hotel Villa dei Campi sehr genossen und werden bestimmt wieder einmal dorthin kommen.

Mehr Infos findet Ihr auf www.hotelvilladeicampi.com

Ich wünsche dir einen weiterhin wunderschönen Herbst (hier in der Toskana ist es zumindest herrlich warm und sonnig)!

Deine,

Wochenkochplan #16

Wochenkochplan #16

Und wieder ein neuer Anflauf für den Wochenkochplan (jetzt muss ich nur noch einkaufen gehen und das Übel hat für eine Woche Ruhe!)…

Tag 1: Flammkuchen-Toast mit Salat

Tag 2: Überbackene Auberginen mit Reis (Tim Mälzer Kochbuch)

Tag 3: Mango, Papaya, Shrimps und Nudeln

Tag 4: Paprika-Kokos-Curry

Tag 5: Fischstäbchen mit Salkzkartoffeln und Salat

Tag 6: Sind wir an einer Hochzeit und bekommen dort hoffentlich was leckers zu Essen:-) Danke schon im Voraus für die Einladung!!!!

Tag 7: Keine Ahnung, irgendetwas wird sich schon noch finden lassen und sonst habe ich eine gute Ausrede um Sushi essen zu gehen, hihihi:-)

 

Eure,

signatur

Arbeitszimmer / Gästezimmer

Arbeitszimmer / Gästezimmer

Bei meinem letzten Projekt habe ich einer Frau dabei geholfen, ein riesiges Zimmer neu zu gestalten.

Es diente als Gästezimmer, Büro, Lernecke und sollte auch ein Rückzugsort zusätzlich zum Wohnzimmer sein.
Als Studentin verbringt meine Kundin relativ viel Zeit in diesem Raum mit Lernen, hat sich aber nie wirklich wohl gefühlt.
Auch fehlte ihr eine praktische Ablagefläche, um regelmässig genutzte Bücher griffbereit zu haben. So blieben oft Lehrbücher auf dem Tisch liegen, was es dann für ihren Mann schwierig machte, den Raum als Büro zu nutzen.

Wir haben beide Regale  komplett ausgeräumt und wie immer in drei Kategorien eingeteilt:

  • behalten
  • verschenken/verkaufen
  • entsorgen

Zum Schluss hatten wir drei Bananenschachteln voller Bücher weniger. Die verbliebenen Bücher konnten einreihig, statt wie vorher doppelreihig, ins Regal eingeräumt werden.

Die Idee, das schwarze Regal als Raumteiler zu nutzen, um ein kleines Gästezimmer abzutrennen ist grundsätzlich gut. In diesem Fall haben wir aber gemerkt, dass es den Raum für ihre Bedürfnisse nicht optimal nutzt.
Dafür dass das Gästebett nur sehr selten genutzt wird, nimmt es einen beträchtlichen Teil des Raums weg und schafft diese dunkle Ecke, die man als erstes sieht, wenn man den Raum betritt.

Ich versuche immer so viele Informationen wie möglich von meinen Kunden zu bekommen wie die einzelnen Dinge im Raum genutzt werden, was ihnen fehlt, wo sie sich wohlfühlen und wo nicht. Das hilft mir, Ideen vorzuschlagen, die genau auf die Bedürfnisse meiner Kunden angepasst sind.

Den Schreibtisch in der Ecke haben wir in den Keller gestellt, da sie lieber am runden Tisch arbeitet. Auch das kleine Regal in der Ecke des “Gästezimmers” wurde ausgemustert, da es praktisch leer war.

Nachdem wir die Möbel umgestellt haben, ist ein grosser, heller, luftiger Raum entstanden.

Wenn es meinen Kunden recht ist, lasse ich mich ganz am Anfang einmal durch die ganze Wohnung und den Keller führen. Das gibt mir einen Überblick, um ggf. das eine oder andere Möbstück in einen anderen Raum zu stellen und die Leute erzählen oft auch zu diesem oder jenem etwas. So auch bei dieser Kundin. Sie hatte erwähnt, dass sie sich einen Ohrensessel wünscht für das Lernzimmer, bis jetzt aber noch keinen gefunden hat. Beim Rundgang durch ihre Wohnung kommentierte sie einen Sessel im Wohnzimmer, der eigentlich nie genutzt wird.

Als wir dann das Lernzimmer umgestellt hatten, kam mir die Idee, den ungenutzten Sessel vom Wohnzimmer als vorübergehenden Ersatz des noch nicht vorhandenen Ohrensessels ins Lernzimmer zu stellen (hat irgendjemand den Faden in diesem Satz verloren?!?!?!?:-) ).

So oft stelle ich fest, dass meine Kunden ganz viele Dinge schon haben, von denen sie meinen sie fehlten ihnen, nur weil sie am falschen Ort stehen.

Das Gästebett haben wir in die Ecke gestellt wo es einerseits als Bett, andererseits zu einem Sofa umfunktioniert werden kann. Meine Kundin wird es entsprechend beziehen, bzw. einen Überwurf oder ähnliches finden damit es gemütlich wirkt.

Das Regal ist aussortiert und bietet nun Platz für all die Bücher, die immer auf dem Tisch herumlagen da sie kein zu Hause hatten.

Ein luftiger Multifunktionalraum ist entstanden in dem meine Kundin am Schreibtisch arbeiten kann, im Sessel oder auf dem Sofa lesen oder im Raum auf und ab gehen kann, um Dinge auswendig zu lernen.

Ihrem Mann bleibt genügend Platz, um seine gelegentlichen Büroarbeiten zu erledigen und Gäste finden ein gemütliches Gästezimmer vor.

Hier noch einige Vorher – Nachher Bilder:

Zum Schluss haben wir noch ganz schnell eine klitzekleine Verbesserung an ihrem Abstellraum vorgenommen.

Der Abstellraum befindet sich unter der Treppe und somit ist die Raumbreite nur so breit wie eine Treppe.
Die Bilder sind so schlecht, weil ich mich nicht besser in den kleinen Raum stellen konnte.
Jeder Stauraum ist Gold wert, wenn er so gut wie möglich ausgenützt wird. Um z. B. ein Putzmittel aus dem Regal zu nehmen musste sie vorher immer zuerst andere Putzmittel wegnehmen, um an das gewünschte Produkt zu gelangen. Indem wir alles in Klarsichtboxen gepackt haben, kann sie wie bei einem Schubladensystem einfach die entsprechende Box herausziehen und von oben genau das rausnehmen was sie braucht ohne andere Sachen wegschieben zu müssen.

Welcher Bereich in deiner Wohnung ist dir ein Dorn im Auge? Pack ihn an und verändere etwas – es ist dein Zuhause, in dem du dich wohlfühlen solltest!
Wenn du Hilfe dabei brauchst, darfst du mich gerne kontaktieren.

Eine schöne, organisierte Wohlfühlwoche wünscht dir,