Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Heute erreichte mich das Foto einer wunderschönen Rolle Geschenkpapier, die völlig zerknittert war. Wieso denken meine Freunde und Bekannten immer dann an mich, wenn sie etwas in die Hände bekommen, das nicht ganz ordentlich ist? 🙂

Auf jeden Fall hat mich dieses Foto dazu bewogen, einen Post über meine Geschenkpapier-Aufbewahrung zu schreiben, der schon seit fast einem Jahr in der „mögliche-Blog-Ideen-Schublade“ schlummert. Die Bilder hatte ich damals schon gemacht, als ich die Schublade umgeräumt hatte. Da die Hochsaison der Geschenke schon fast vor der Tür steht, passt der Post doch gleich zur Jahreszeit!

Aber erstmal von vorne…

Wir haben eine grosse Kommode mit drei geräumigen Schubladen, die nur danach schreien alles hineinzustopfen was sonst noch kein definiertes Zuhause hat (ich werde in einem anderen Post von der Deko-Material Schublade und der Krustelschublade berichten)…

Wie immer, wenn ich mich einem grossen oder kleinen Projekt widme, beginne ich damit

  • ALLES eins nach dem anderen in die Hand zu nehmen
  • entscheiden, ob ich es behalten / entsorgen (oder verschenken, verkaufen) / an einem anderen Ort versorgen will
  • die Schublade auswischen

Da die einzelnen Schubladen sehr gross sind, besteht die Gefahr, dass etwas in den Tiefen der Ecken verschwindet was ich so gut wie möglich vermeiden wollte. Deshalb habe ich auf meine Lieblingshilfsmittel: Boxen, Ziplock-Tüten und Behälter (z. B. leere Gläser mit Schraubdeckel, Blechbüchsen, etc.) zurückgegriffen, um Ordnung und Übersicht zu schaffen.

Aber seht am besten selbst:

Ich habe 2 Stück Karton genommen, mit Geschenkpapier bezogen, je einen Schnitt gemacht, die Teile ineinandergesteckt und als Trennungshilfe in die Schublade gestellt.
Da Geschenkpapierrollen meist rund sind, haben sie die lästige Eigenschaft herumzurollen – nun sind sie sozusagen hinter dem rot gestreiften Gitter eingesperrt.

Meine unzähligen Geschenkbändel sollten ein würdiges Zuhause bekommen, an dem jeder seinen Platz hat und gut abgerollt werden kann ohne dass sich die vielen losen Enden ineinander verzetteln.
Für dieses kleine Projekt habe ich kurz die Hilfe meines Mannes in Anspruch genommen, der mir Löcher in die Box gebohrt hat.

So konnte ich die Metallstäbe (die ich noch im Keller hatte) durchstecken.

Die Enden habe ich mit einem kleinen Gummizapfen versehen, damit sie nicht rausrutschen. So können die Geschenkbändelrollen aufgefädelt werden und der entsprechende Bändel einfach abgerollt werden.

 

Damit das Geschenkpapier nicht zerknittert, lege ich immer eine Toilettenpapierrolle (oder halbierte Küchenpapierrolle) um das Geschenkpapier.

Eingeräumt sieht meine Schublade jetzt so aus:

Falls du dich fragst, weshalb ich in der hinteren, rechten Ecke Landkarten aufbewahre – die eignen sich super als cooles Geschenkpapier, genauso wie z. B. Flyer, gebrauchte Papiertüten oder anderes Verpackungsmaterial. Man braucht nur ein wenig Phantasie und das Portemonnaie dankt es dir auch!

Mehr Tipps um Geschenkpapier aufzubewahren findest du auf meinem Post Das liebe Geschenkpapier.

Wenn du noch Geschenkpapier, Bändel, Verpackungsmaterial, sowie Kinder, Eltern, Freunde, Arbeitskollegen in deiner Umgebung hast, die sich über einen Adventskalender freuen würden, dann ist der Adventskalender-Event genau das Richtige für dich! Schnapp dir deine Freundin (Männer sind auch herzlich willkommen!!) und melde dich an, es hat noch Plätze frei.

Nun wünsche ich dir einen guten Wochenstart (nach der Zeitumstellung) und freue mich darauf, viele von Euch beim Adventskalender basteln zu sehen:-)

Deine,

Arbeitszimmer / Gästezimmer

Arbeitszimmer / Gästezimmer

Bei meinem letzten Projekt habe ich einer Frau dabei geholfen, ein riesiges Zimmer neu zu gestalten.

Es diente als Gästezimmer, Büro, Lernecke und sollte auch ein Rückzugsort zusätzlich zum Wohnzimmer sein.
Als Studentin verbringt meine Kundin relativ viel Zeit in diesem Raum mit Lernen, hat sich aber nie wirklich wohl gefühlt.
Auch fehlte ihr eine praktische Ablagefläche, um regelmässig genutzte Bücher griffbereit zu haben. So blieben oft Lehrbücher auf dem Tisch liegen, was es dann für ihren Mann schwierig machte, den Raum als Büro zu nutzen.

Wir haben beide Regale  komplett ausgeräumt und wie immer in drei Kategorien eingeteilt:

  • behalten
  • verschenken/verkaufen
  • entsorgen

Zum Schluss hatten wir drei Bananenschachteln voller Bücher weniger. Die verbliebenen Bücher konnten einreihig, statt wie vorher doppelreihig, ins Regal eingeräumt werden.

Die Idee, das schwarze Regal als Raumteiler zu nutzen, um ein kleines Gästezimmer abzutrennen ist grundsätzlich gut. In diesem Fall haben wir aber gemerkt, dass es den Raum für ihre Bedürfnisse nicht optimal nutzt.
Dafür dass das Gästebett nur sehr selten genutzt wird, nimmt es einen beträchtlichen Teil des Raums weg und schafft diese dunkle Ecke, die man als erstes sieht, wenn man den Raum betritt.

Ich versuche immer so viele Informationen wie möglich von meinen Kunden zu bekommen wie die einzelnen Dinge im Raum genutzt werden, was ihnen fehlt, wo sie sich wohlfühlen und wo nicht. Das hilft mir, Ideen vorzuschlagen, die genau auf die Bedürfnisse meiner Kunden angepasst sind.

Den Schreibtisch in der Ecke haben wir in den Keller gestellt, da sie lieber am runden Tisch arbeitet. Auch das kleine Regal in der Ecke des “Gästezimmers” wurde ausgemustert, da es praktisch leer war.

Nachdem wir die Möbel umgestellt haben, ist ein grosser, heller, luftiger Raum entstanden.

Wenn es meinen Kunden recht ist, lasse ich mich ganz am Anfang einmal durch die ganze Wohnung und den Keller führen. Das gibt mir einen Überblick, um ggf. das eine oder andere Möbstück in einen anderen Raum zu stellen und die Leute erzählen oft auch zu diesem oder jenem etwas. So auch bei dieser Kundin. Sie hatte erwähnt, dass sie sich einen Ohrensessel wünscht für das Lernzimmer, bis jetzt aber noch keinen gefunden hat. Beim Rundgang durch ihre Wohnung kommentierte sie einen Sessel im Wohnzimmer, der eigentlich nie genutzt wird.

Als wir dann das Lernzimmer umgestellt hatten, kam mir die Idee, den ungenutzten Sessel vom Wohnzimmer als vorübergehenden Ersatz des noch nicht vorhandenen Ohrensessels ins Lernzimmer zu stellen (hat irgendjemand den Faden in diesem Satz verloren?!?!?!?:-) ).

So oft stelle ich fest, dass meine Kunden ganz viele Dinge schon haben, von denen sie meinen sie fehlten ihnen, nur weil sie am falschen Ort stehen.

Das Gästebett haben wir in die Ecke gestellt wo es einerseits als Bett, andererseits zu einem Sofa umfunktioniert werden kann. Meine Kundin wird es entsprechend beziehen, bzw. einen Überwurf oder ähnliches finden damit es gemütlich wirkt.

Das Regal ist aussortiert und bietet nun Platz für all die Bücher, die immer auf dem Tisch herumlagen da sie kein zu Hause hatten.

Ein luftiger Multifunktionalraum ist entstanden in dem meine Kundin am Schreibtisch arbeiten kann, im Sessel oder auf dem Sofa lesen oder im Raum auf und ab gehen kann, um Dinge auswendig zu lernen.

Ihrem Mann bleibt genügend Platz, um seine gelegentlichen Büroarbeiten zu erledigen und Gäste finden ein gemütliches Gästezimmer vor.

Hier noch einige Vorher – Nachher Bilder:

Zum Schluss haben wir noch ganz schnell eine klitzekleine Verbesserung an ihrem Abstellraum vorgenommen.

Der Abstellraum befindet sich unter der Treppe und somit ist die Raumbreite nur so breit wie eine Treppe.
Die Bilder sind so schlecht, weil ich mich nicht besser in den kleinen Raum stellen konnte.
Jeder Stauraum ist Gold wert, wenn er so gut wie möglich ausgenützt wird. Um z. B. ein Putzmittel aus dem Regal zu nehmen musste sie vorher immer zuerst andere Putzmittel wegnehmen, um an das gewünschte Produkt zu gelangen. Indem wir alles in Klarsichtboxen gepackt haben, kann sie wie bei einem Schubladensystem einfach die entsprechende Box herausziehen und von oben genau das rausnehmen was sie braucht ohne andere Sachen wegschieben zu müssen.

Welcher Bereich in deiner Wohnung ist dir ein Dorn im Auge? Pack ihn an und verändere etwas – es ist dein Zuhause, in dem du dich wohlfühlen solltest!
Wenn du Hilfe dabei brauchst, darfst du mich gerne kontaktieren.

Eine schöne, organisierte Wohlfühlwoche wünscht dir,

Büro-Ordnung und Recyclingschrank

Büro-Ordnung und Recyclingschrank

Letzte Woche hatte ich einen spannenden Einsatz, um Ordnung in ein privates Büro zu bringen.

Jeder Auftrag ist wie eine Wundertüte für mich. In diesem Fall habe ich mich darauf eingestellt ein Büro umzuräumen und neu zu ordnen – dass dabei gleich noch ein neuer Putz- und Recycling Schrank im Flur entstehen würde, haben weder die Kundin noch ich geahnt…

… aber seht am besten selbst!

Die rechte Seite des Raums ist das Büro der Mutter, auf der linken Seite der Bürobereich ihrer Tochter.

Dieses Büro ist ein relativ grosses Projekt gewesen und zu viel für einen Tag.

Ich nehme mir mit meinen Kunden immer einen kleinen abgegrenzten Bereich nach dem anderen vor. Am liebsten starte ich mit dem kleinsten und einfachsten Bereich. So sieht man ganz schnell ein kleines Erfolgserlebnis und ist nicht gleich völlig überwältigt von der Flut an Unordnung.

Diesen Schrank (Bild rechts) habe ich als ersten Bereich ausgewählt, da er ohnehin bereits fast leer war.

Meine Kundin hat ihn bis anhin als Putzschrank benutzt, in der linken Schrankseite wurde auch der Staubsauber verstaut. Ich habe ihr einen Gegenstand nach dem anderen rausgegeben und sie hat sie in unsere drei üblichen Kategorien einsortiert:

  • entsorgen
  • an einem anderen Ort versorgen
  • verschenken, verkaufen

Wie man auf dem Bild sieht, ist der Putzartikelanteil verschwindend klein, lediglich das zweitoberste Regal auf der rechten Seite sowie das Regal links oben und der Staubsauger sind Putzsachen.

Wir habe ein wenig diskutiert ob es tatsächlich Sinn macht, so viel Platz im Büro für einen Putzschrank zu verschwenden oder ob es nicht sinnvoller wäre, ihn im zentral gelegenen Flur hinzustellen und ihn ggf. mit anderen Sachen zu bestücken, die auch im entfernteren Sinn in diese Kategorie gehören.

… das ist daraus entstanden

Der Schrank steht jetzt im Flur (leider konnte ich ihn nicht frontal aufs Bild bringen wegen zu wenig Platz, sorry!).
Ein Staubsauger braucht nicht sehr viel Platz! Man kann das Rohr abnehmen, und bei den meisten Staubsaugern kann man auch die Länge des Saugrohrs verkleinern, indem man ihn zusammenschiebt.

Die Putzmittel haben wir in eine Plastikbox gestellt, um ein Schubladensystem zu schaffen. Mit der Boxen-Methode kann auf die ganze Regalfläche zugegriffen werden ohne durch alle einzelnen Flaschen wühlen zu müssen.

In den oberen Regalen links haben wir mehrere Boxen genommen und in einzelne Kategorien eingeteilt: Schrauben und Nägel, Werkzeug, Glühbirnen, Staubsaugerzubehör, etc. Jede Box wurde mit dem exakten Inhalt beschriftet damit man schnell findet wonach man sucht und vor allem damit man nicht in Versuchung kommt etwas einfach wahllos irgendwo hineinzuwerfen wo es nicht hingehört und wo man es auch nicht wieder findet.

In der Mitte oben haben wir eine Box für alte Batterien, sowie ihr Fensterputzgerät eingeräumt, die Zeitschriften unten werden noch verschenkt.

Die rechte Seite entstand ganz plötzlich aus einem Blitzgedanken heraus. Bis jetzt hatte sie in der Küche Boxen für Recycling-Sachen, die unnötig Raum wegnahmen und einfach nicht sonderbar attraktiv aussahen. Wir haben Klappboxen gekauft die genau die Regalflächen ausfüllten und für Altpapier, Karton, Glas, Pet und Altkleider eingerichtet. So ist der Abfall schön versorgt und trotzdem an einer zentralen Stelle gelagert.

Als nächsten Bereich haben wir uns diesen kleinen Schreibtisch vorgenommen.

Zum Schluss war alles entsorgt oder anderweitig versorgt und der Schreibtisch konnte auf den Dachboden gebracht werden. (Wir konnten jetzt schon zwei grosse Möbelstücke entfernen ohne Verlust von Stauraum!)

Als nächsten Schritt haben wir dieses CD Regal ausgeräumt und entfernt. Das Bücherregal wurde ausgemistet und an eine andere Stelle gestellt.

Das Büchrregal fand sein neues Zuhause im Bürobereich der Mutter wo es viel mehr Sinn macht, dafür wurde eines der Schubladenschränke (wie das unter dem Drucker) in ihr Bastelzimmer gestellt.

Nun haben wir uns allen Regalen und Schubladen an der pinken Wand gewidmet. Eins nach dem anderen wurde ausgeräumt und in die drei Kategorien eingeteilt. Das was am Schluss übrig blieb, haben wir nach Themen sortiert wieder eingeräumt. Schubladen und Fächer wurden beschriftet, damit auch hier die Versuchung etwas falsch zu versorgen, gar nicht erst aufkommt.

Danach sah es dann so aus, auch hier haben wir jede Menge Platz gewonnen.

Zum Abschluss räumten wir noch ihren Schreibtisch auf.

… mit diesem Ergebnis:

Das wärs schon wieder gewesen. Zum Schluss gibt’s wie immer noch einige Vorher-Nachher Bilder…

Zu zweit haben für dieses Projekt 6 1/2 Stunden gebraucht, der Bereich ihrer Tochter ist noch ausstehend.

Hoffentlich findest du ein wenig Inspiration in diesem Post für dein Büro oder den Recycling-Schrank.

Ich freue mich immer über Feedback darüber, was du selbst daraus gemacht hast! Aber auch deine Wünsche worüber ich mehr oder weniger schreiben soll, sind sehr willkommen!!!

Bis zum nächsten Mal!

Deine,

Handtaschen – kann Frau ohne leben?!

Handtaschen – kann Frau ohne leben?!

Kürzlich hat mich eine junge Frau gebucht, um ihr mit einem Projekt zu helfen. Ich habe unterdessen schon einigen Menschen dabei geholfen Ordnung in ihren Wohnraum zu bringen, um Platz zu schaffen. Dieses Projekt war allerdings eine Premiere in Sachen Ordnungssystem für mich!

Welche Frau kann ohne Handtasche leben? Ich persönlich liebe Handtaschen, bin aber viel zu faul, um regelmässig meinen kompletten Tascheninhalt in eine andere Tasche umzuräumen – so ergibt es sich, dass ich meine Tasche höchstens 1-2 im Jahr wechsle.

Diese Frau liebt es wöchentlich bis täglich ihre Handtasche dem Outfit oder Anlass entsprechend zu wechseln. Und sie schaut ihre tollen Taschen auch gerne an (ich muss sagen, ich würde diese Taschen auch gerne anschauen wollen!).

Wie Ihr auf den Bildern seht, vermehren sich ihre Taschen wie die Karnickel!!

Der zweite Grund weshalb sie mich gebucht hat, war um eine Lösung zu finden für ihre nicht geringe Anzahl an Schals und Halstücher …

Im Gesamtkonzept wollte sie ihren Flur/Eingangsbereich neu gestalten, so dass Taschen und Schals ein schönes sowie praktisches Zuhause finden würden und der Bereich ordentlich und wohnlich wirken würde.

Im Vorfeld hatte ich sie darum gebeten, mir einige Fotos des Bereichs zu mailen und mir ihre “Problemzonen” zu schildern.
Ich hatte dann die Idee, den Bereich in eine Art Handtaschenausstellung umzuwandeln.
Nach Rücksprache mit der Kundin habe ich IKEA um zwei weisse Kallax Regale sowie drei passende pinke Aufbewahrungsboxen erleichtert, welche ich zum Aufräumtermin mitbrachte.

Zuerst haben wir die Jacken abgehängt und gleich aussortiert. Dann haben wir die beiden Schuhregale geleert und das neben der Türe komplett weggestellt.

Im Nu waren die beiden neuen Regale zusammengebaut (selbst ist die Frau!) und wir konnten mit dem ersten Ordnungsprojekt beginnen.

Die schönsten “Ausstellungsmodelle” wurden ins Regal gestellt, im unteren Bereich mussten sich schon mal 3 Tasche ein Fach teilen…

Auf der Seite des Regals haben wir Saugnapfhaken angebracht, um ihre gängigste Umhängetasche sowie die Ohrenschützer-Kopfhörer aufzuhängen.

In zwei der Boxen haben wir alle kleinen Taschen, sowie zusammenfaltbare Einkaufstaschen versorgt.

Eine Box wurde das neue Zuhause aller Mützen, Handschuhe sowie Winterschals.

Eine Box beinhaltet nun Turnschuhe und FlipFlops.

Meine Kundin hatte dann noch einige Taschen, die zu instabil zum Aufstellen im Regal waren, zu gross für die Boxen und zu regelmässig im Gebrauch, um in irgendeinem Schrank verstaut zu werden.
Eine Lösung musste her… Kurzentschlossen fuhren wir zu Obi, kauften ein Gitter und ein paar Metallhaken und hängten es an die Wand…

Et voilà:

Als nächstes nahmen wir uns den geräumigen Einbauschrank im Flur vor (leider habe ich es verpasst ein Vorherbild vom Inneren des Schranks zu machen aber der Platz war nicht optimal ausgenutzt).

Meine Kundin hatte an verschiedenen Orten in der Wohnung Drogerieprodukte (wie Schampoo, Duschgel, Sonnencreme, Taschentücher, Kosmetika, etc.) gelagert und wie das so oft ist wenn nicht gleiches bei gleichem steht: man vergisst was man tatsächlich noch hat und kauft viel zu viel Neues dazu. Plötzlich hat man alles doppelt und dreifach.

Das Sortieren  und Ausmisten von diesem Berg hat uns doch eine gewisse Zeit gekostet, die sich aber langfristig mehr als lohnen wird!
Wir haben eines meiner Lieblingsprodukte benutzt, um den Schrank sinnvoll und praktisch einzuräumen. Die Plastikboxen eignen sich perfekt, um Sachen sortiert und platzsparend zu verräumen. Da die Boxen durchsichtig sind, kann man auch den Inhalt erkennen.

Wer meinem Blog schon eine Weile folgt weiss, dass ich auf detaillierte Beschriftung aller Boxen schwöre. Meinen eigenen Schrank habe ich ähnlich eingerichtet und profitiere nach wie vor davon.

Zum Schluss haben wir uns noch der vielen Schals angenommen.
Ich hatte noch ein weiteres Accessoire aus der IKEA für meine Kundin mitgebracht, den Komplement Schalaufhänger.

Jetzt hat sie all ihre Schals und Halstücher auf einem Blick vor sich und kann gezielt das gesuchte Modell auswählen anstatt in einer tiefen Schublade danach zu wühlen.

Zum Schluss noch einige Impressionen des neu organisierten und eingerichteten Eingangbereichs in ihrer Wohnung:

Zusammen haben wir 7 Stunden aussortiert, zusammengebaut, umgeräumt und neu eingeräumt. Zum Schluss war sie um einen Altkleidersack voll Schuhe und einen grossen Müllsack erleichtert.

Hast du eine gute Idee, um Schals und Handtaschen zu verstauen? Lass es uns unten im Kommentarfeld wissen.

Wenn Du neu bei Little Miss Organized bist lohnt es sich auch auf Facebook zu folgen. Dort poste ich immer wieder kleinere Ideen und Projekte.

Herzlichst Eure,

Keller aufräumen

Keller aufräumen

Ich durfte einer tollen Mutter dabei helfen, ihren Keller aufzuräumen. Wir haben zu zweit 3 1/2 Stunden gebraucht.
Da  Bilder mehr als 1000 Worte sagen, spare ich mir meine wertvolle Tagesration an Worten (um anschliessend den armen Toni mit noch mehr Wörtern zu bombardieren als sonst, hihihi) und zeige dir was wir geleistet haben.

Wie bei allen Projekten haben wir einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Keller hinausgeräumt und direkt in drei Kategorien sortiert:

  • behalten und in den Keller zurückräumen
  • woanders im Haushalt versorgen
  • entsorgen, bzw. verschenken/verkaufen

Meine Kundin hatte bereits vorweg zwei weitere Regale gekauft, die wir an dieser Stelle zusammengebaut haben  – selbst ist die Frau!!!!

Wir haben die Regale dann noch ein wenig umgestellt so dass alle entlang einer Wand stehen. Der Grund hierfür war unter anderem der Naturboden der mit Kies ausgelegt ist. Wir wollten alle Regale auf die beiden gelben Schaltafeln stellen, um für mehr Stabilität zu sorgen.

Um den vorhandenen Stauraum möglichst gut auszunutzen haben wir auch einige selten gebrauchte Dinge, wie z. B. Ski und Klappschlitten oben auf den Rohren verstaut.

Thematisch zusammengehörende Dinge haben wir zusammen verstaut. Es ist immer wichtig zu sehen was man hat (vorallem die Dinge, die man eher selten braucht) damit man sie nicht vergisst und den Artikel mehrfach kauft.

Kennst du diese Situation? Aus unerklärlichen Gründen haben die Lämpchen beim Kauf in Reih und Glied auf den Millimeter genau in diese schmucke Schachtel gepasst. Nachdem sie einmal aus ihrem Gefängnis befreit waren passen sie nie mehr rein (leider habe ich verpasst ein Nachher-Bild zu schiessen)….

Wenn dich mein Tipp hierzu interessiert:

Schmeiss die blöde Schachtel weg, greif zu den heiligen Ziploc-Tüten und versorge es in Zukunft so. Eine Tüte nimmt weniger Platz weg als eine eckige Schachtel, du siehst genau was der Inhalt ist und sie lässt sich mit dem “Reissverschluss” gut verschliessen damit nichts herausfällt.

Ich schwöre etwa zu gleichen Teilen auf Ziplox-Tüten wie auf Aufbewahrungsboxen/Körbe/Kisten – aus meiner Sicht eine der simpelsten und günstigsten Ordnungshelfer.

Und jetzt noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder

Ich hoffe, du konnest die eine oder andere Idee aufschnappen um auch deinen Keller besser einzurichten.

In nächster Zeit wird sich einiges auf meinem Blog tun. Du wirst dann ein Kommentarfeld vorfinden, Infos über mich und vieles mehr!

Einen phantastischen Wochenstart wünscht dir,

… and the winner is…

… and the winner is…

Ob du es glaubst oder nicht, ich habe mich sooooo fest auf heute gefreut. Der seit dem Muttertag angepeilte Tag. Der Tag der Wahrheit.

Mit jedem Kommentar, der auf dem Verlosungs-Post auf Facebook hinzukam, stieg bei mir die Spannung, welche Mutter schlussendlich 4 Stunden Aufräum-Organisationscoaching mit mir gewinnen würde.

Meine Liebessprache ist ganz klar GESCHENKE!!! Was im Klartext bedeutet, dass ich mindestens – wenn nicht noch mehr Freude am Schenken habe als der Beschenkte am Geschenk hat:-) äähhhhm ja, habt Ihr den Satz gerade gecheckt, hm?!?

Ich sollte dich nicht länger auf die Folter spannen, ich gehe davon aus, wer mitgemacht hat will auch gewinnen:-)

Während Toni am Kartoffeln schälen war habe ich ihn kurz als Glücksfee (gibt es auch männliche Feen oder sind das dann Elfen??) missbraucht.

… eine Mutter die folgendes auf Facebook geschrieben hat:

Also ich het au Froid”.

Erkennt sie sich wohl schon?

Für alle gespannten Gemüter: TROMMELWIRBEL … and the winner is…

Liebe Rahel, ich freue mich mega fest, dir während 4 Stunden dabei zu helfen, einen Bereich deiner Wohnung (einen Schrank, den Keller, die Küche, was auch immer) auszumisten und deiner Denkart entsprechend neu zu ordnen und zu organisieren, damit dieser Bereich in Zukunft wie von selbst funktioniert und schön geordnet aussieht!!!

Allen anderen Teilnehmern winkt noch ein kleiner Trostpreis (ich finde verlorene Wettbewerbe doof, merkt man das?!?!).

Danke, fürs Mitmachen und auf viele weitere organisierte Posts!!!