Das liebe Geschenkpapier…

Das liebe Geschenkpapier…

Liebe Ordnungs-Freunde

Diese Woche helfe ich jemandem ihr Haus auszumisten und neu zu organisieren. Mir macht es extrem viel Spass alle meine Ideen umzusetzen und zu sehen wie sich die Masse auf die wichtigen Sachen reduziert. Das Glücksgefühl ist riesig, wenn anschliessend alles wieder schön, ordentlich und übersichtlich verstaut ist.

Nachdem sie mich dann gestern nach Beendigung des Projektes „Kleiderschrank“ mehr oder weniger vor die Tür gestellt hat, wurde mir bewusst, wie anstrengend es ist, sich von so vielen persönlichen Dingen zu trennen. Dann braucht Mann / Frau einfach eine Pause, um den ersten Schritt setzen zu lassen, um am nächsten Tag weiterzumachen.

Als ich heute früh wieder gekommen bin, fragte ich sie ob sie nochmals in ihren Kleiderschrank geschaut habe. Sie bejahte, heute morgen sei es ein toller Anblick gewesen. Als ich sagte, dass ich auch immer wieder in meinen neu organisierten Flurschrank reinschaue wenn ich daran vorbeilaufe, gab sie zu, auch schon gestern Abend nochmals den ganzen Schrank angeschaut zu haben:-))))

Das ist also ein ganz normales Verhalten, sich über die neue Ordnung und vorallem Luft im Raum zu freuen, in dem man es sich immer wieder vor Augen führt!
Ich werde Euch in den nächsten Tagen mit Fotos vom Vorher-Nachher Effekt dieser ganzen Haus-Aufräum-Aktion berichten.
An dieser Stelle nur ein ganz kleiner Beitrag.
Heute haben wir ihr Reduit aufgeräumt. Ganz am Anfang fiel uns eine Rolle Packpapier in die Hand und sie beschwerte sich, dass das Papier länger als übliches Geschenkpapier sei und nicht in ihren Schrank passe, wo das restliche Papier aufbewahrt wird.
Gegen Ende der Aufräumaktion wurde sie müde und hatte keine Lust mehr noch etwas Neues anzufangen, als mir plötzlich die Lösung ihres vorherigen Problems in den Sinn kam:-)
Als ich ihr erklärte was ich tun wollte, war sie plötzlich wieder Feuer und Flamme und hat sich auf die super-einfache und vorallem sehr schnelle Aufgabe gestürzt.
… aber seht selbst!!

Ursprünglicher Aufbewahrungsort der Verpackungsmaterialien.

Beim Aufräumen fiel mir eine riesige, durchsichtige Plastiktasche in die Hände…
Auf diese Weise sieht man alle Geschenkpapierrollen auf einen Blick, es fliegt nicht ständig aus dem Schrank raus, kullert ungewollt herum und es zerknittert nicht.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Kennt Ihr das Problem, wenn das lose Ende der Papierrolle herumflattert, zerknittert und sich mit dem anderen Papier verheddert?

Abhilfe kann ganz einfach und günstig geschaffen werden: eine leere Toiletten- oder Küchenpapierrolle der Länge nach einschneiden und als Halterung um die Rolle legen (siehe Bild).

Wir haben die Verpackungsmaterial-Tasche an einem Tür-Kleiderhaken auf der Innenseite ihrer Reduit-Türe aufgehängt. Dort sind die Sachen aus dem Weg und doch jederzeit problemlos zugänglich.

Somit wäre ein weiteres grosses Problem mit einer ganz einfachen, kleinen Lösung aus der Welt geschafft!
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie vor dem zu Bett gehen nochmals hinter diese Türe schaut:-)

Euch wünsche ich einen gemütlichen Abend und evt. Inspiration um innert 20 Min. Euer Geschenkpapier neu zu ordnen.

Liebe Grüsse von Eurer

Das entspannte Lebensmittelbudget

Das entspannte Lebensmittelbudget

Ich habe gerade bemerkt, dass heute bereits der 05.02. ist und ich noch gar keinen Einkauf diese Woche gemacht habe! Wir haben immer noch fröhlich von den Vorräten gegessen und am Freitag, 07.02. beginnt bereits das nächste Wochenbudget. d.h. ich habe jetzt Geld übrig:-)

Wenn Dich interessiert, wie ich mein Lebensmittelbudget aufstelle und anwende, dann lies jetzt weiter! (Ich habe mich von Jordan, eine meiner Lieblingsbloggerinnen auf FunCheaporFree.com inspirieren lassen.)

  • Ich habe monatlich 300.- Euro für Lebensmittel, Putzmittel und Drogerieartikel budgetiert (für 2 Personen).
  • Anfangs Monat schaue ich kurz auf den Kalender und teile den Monat in 4 „Wochen“ ein. Da die Monate ja unterschiedlich viele Tage haben, hat eine „Einkaufswoche“ entweder 7 oder 8 Tage. Ich vermeide bewusst mit regulären Wochen zu rechnen (Sonntag – Samstag), da ich auf diese Weise bestimmt am Monatsende „Tage übrig habe“ und dann reicht mein Geld evt. nicht.
  • Ich teile meine 300.- Euro in vier Teile à 75.-Euro pro Wocheneinheit.
  • Zu Beginn jeder „Woche“ gehe ich mit meinem Einkaufszettel (entsprechend dem Kochplan) gezielt zum Einkaufen und gebe höchstens 75.- Euro aus.
  • Alles was ich an diesem Tag einkaufe muss mir bis zum nächsten „Wochen-Budget“ reichen (und ich sage Euch, wenn man gezielt einkauft, hat man mehr als genug Geld für eine Woche!!!).
  • Na klar kommt es auch vor, dass ich während der entsprechenden Woche nochmals los muss um etwas zu kaufen (falls ich noch Geld habe). Damit ich den Überblick über meine Ausgaben nicht verliere, habe ich pro Monat ein leeres Couvert in meinem Geldbeutel. Dieses Couvert teile ich Anfangs Monat in vier Abschnitte und beschrifte diese mit den Daten der vier „Wochen“. Jedesmal wenn ich etwas bezahle, wandert der Kassenbeleg direkt in dieses Couvert und ich notiere den Betrag darauf. So habe ich immer im Blick, wie mein Kontostand aussieht.

Mein Budget habe ich folgendermassen errechnet und festgelegt:

  • Während zwei Monaten habe ich alle Quittungen aufbewahrt und mir so den monatlichen Durchschnitt ausgerechnet.
  • Diesen monatlichen Betrag habe ich dann um ca. 50.- Euro auf einen runden Betrag gekürzt.
  • Wenn man gezielt einkauft, kann man immer kürzen!!! Ich könnte auch mein Budget von 300.- Euro reduzieren, wenn ich z. B. darauf achten würde speziell günstige Menues zu kochen.

Das wäre für den Moment alles was ich zu sagen habe… Wenn Dir noch etwas dazu einfällt oder Du ein ganz anderes System verwendest, würde ich gerne mehr darüber lesen. Kommentare sind für alle Leser und für mich spannend und wir können bestimmt davon profitieren!

Meine Wochenkochpläne findest Du hier.

Viel Spass beim gezielten Einkaufen wünscht Eure,

Duschbrause schnell entkalkt

Duschbrause schnell entkalkt

Liebe Haushaltsmuffel

Ich wohne in einer Gegend, in der das Wasser uuuuuunglaublich kalkhaltig ist. Das führt leider dazu, dass ich alle paar Wochen die Düsen an den Wasserhähnen entkalken muss.

Das ist ein Leichtes: Düse abschrauben, in ein Glas mit Essig einlegen und einige Stunden später wieder am Wasserhahn anschrauben. Fertig. Wie neu!

Die Duschbrause hingegen stellte mich immer wieder vor eine grössere Herausforderung…

  • Ich habe versucht die Brause in eine Schale mit Essig zu legen – hat aber nie funktioniert, weil sich die Brause wegen dem Schlauch immer wieder wegdreht.
  • Dann habe ich versucht die Brause mit Essigreiniger dick einzusprühen und einwirken zu lassen – ging auch nicht, weil das Putzmittel viel zu schnell wieder runtertropfte.
  • Die Brause wurde auch schon mit einem in Essig getränkten Lappen umwickelt – auch nicht sehr erfolgreich.
  • Das Ende vom Lied war immer irgendwann der Punkt an dem die Brause so verkalkt war, dass ich eine neue gekauft habe…

…. bis jetzt:-)

Ich habe eine ausgezeichnete Idee gesehen und gleich ausprobiert.

So sah meine Duschbrause vorher aus…

… und so sah sie nach meinem kleinen Experiment aus:-) (Man beachte die kleinen dreier-Löcher die vorher komplett zu waren und jetzt nur noch darauf warten mich zu beduschen!!!)

Was habe ich getan?

Man nehme:

  • Essig
  • kleine Plastiktüte
  • Gummiband oder wie sich herausstellte, noch besser: Klebeband
So bin ich vorgegangen:
  • Essig in die Plastiktüte gefüllt (wie man auf dem Foto sieht, würde auch viel weniger Essig genügen)
  • Tüte vorsichtig über die Brause gestülpt
  • Tüte mit Klebeband fest am Duschgriff angeklebt
  • einige Stunden so hängen lassen (oder über Nacht einlegen)

Nach Entfernen der Essigtüte habe ich das Wasser kurz laufen lassen um den restlichen Essig rauszuspülen. Meine Dusche berieselt mich seither wieder wie ein warmer Sommerregen:-)

Zum Schluss ein kleiner Spartipp:

Wie sich schon langsam in meinem Blog herauskristalisiert:

Ich liebe es, Geld zu sparen und sinnvoll mit meinen Ressourcen umzugehen :-)

Kleinvieh macht Mist und darum würde ich all den schönen Essig in der Tüte nicht einfach wegschütten wollen!
So habe ich den restlichen Essig gleich noch in den Eierkocher und in den Wasserkocher geschüttet und diese beiden Geräte entkalkt.

Auf diese Weise habe ich das Geld für eine neue Brause gespart (und den Aufwand, loszuziehen um eine neue zu kaufen) und in wenigen Minuten das Problem gelöst.

Ich hoffe, mein kleiner Tipp hilft Euch oder Ihr seid in der glücklichen Lage, in einer kalk-armen Wassergegend zu leben.

So oder so, ich wünsche Euch einen fröhlichen Samstag und viel Spass beim Duschbrause entkalken!

Eure,

P.S. Habt Ihr andere oder bessere Ideen, um das Problem zu lösen? Dann hinterlasst doch zur Freude von mir und den anderen Lesern einen Kommentar!

Wochenkochplan #4

Wochenkochplan #3

Hallo, hallo!!!

Endlich komme ich dazu, meinen Wochenkochplan für Euch hochzuladen.
Kurz und knapp, es geht gleich los!

Tag 1: Chicorree mit Schinkenstreifen überbacken dazu Basmatireis

Tag 2: Fajitas mit Hackfleisch oder Putengeschnetzeltem, das werde ich spontan entscheiden:-)

Tag 3: Salzkartoffeln und Fischstäbchen mit Eisbergsalat (das ist immer ein super günstiges Menue, das auch super schnell zubereitet ist)

Tag 4: Partyfilet mit Bandnudeln (eines meiner Lieblingsessen!!!)

Tag 5: Asian Spiced Chicken mit Reis

Tag 6: Spinach Egg Cups

Tag 7: Schneller Hackbraten mit Kartoffeln

So viel für jetzt, mehr beim nächsten Post…

Viele Grüsse von der müden

Grosse Schränke für kleine Zwerge

Grosse Schränke für kleine Zwerge

Ach, wie ich Ordnung, Übersicht und vorallem erreichbare Regale liebe:-)
In unserem Einbauschrank im Flur sind alle Putzutensilien, Recycling-Taschen, Körperpflegemittel und Werkzeug verstaut. Eigentlich ist dieser Schrank wirklich eine gute Sache, denn er ist hoch, tief und er bietet seeeehr viel Platz – theorethisch.
Es gibt nur ein geringfügiges Problem: Ich reiche mit meinen 1,52 m Grösse, knapp mit den Fingerspitzen ans obere Regal und vom unteren Regal kann ich die Produkte aus der ersten Reihe gerade so erreichen. Dann ist aber so ziemlich Ende Fahnenstange…
Entweder ich stopfe immer alles von vorne rein (hinten fallen selbstverständlich alle Sachen um und verursachen ein noch grösseres Chaos) oder ich benutze die Dinge fast nicht mehr, denn jedes mal einen Stuhl herazunschleppen ist ja auch nicht das Wahre.

Bei IKEA fand ich die Lösung meines Problems! Mit 3,50 CHF pro Box und 2,00 CHF je Deckel (nur für die untere Reihe wo 2 Boxen gestapelt werden) habe ich meinem Schrank ein neues, alltagstaugliches Innenleben gegeben.

Die Vorteile sind riesig und ich benutze den Schrank und seinen Inhalt nun viel lieber und mit kaum Aufwand:-)

  1. Dadurch, dass sich die Boxen stapeln lassen, kann ich viel mehr Sachen unterbringen.
  2. Hinter den Boxen ist noch Platz übrig, wo ich selten gebrauchte Gegenstände verräumen kann.
  3. Alle Boxen sind bündig mit der Regalkante was für mich bedeutet, ich kann jede Box problemlos (ohne Stuhl!) runterholen, im Prinzip wie eine Schublade.
  4. Der Vorteil der durchsichtigen Boxen ist ersichtlich (wobei mir schöne Körbe oder Schachteln optisch weit besser gefallen würden).

Zu guter Letzt habe ich Scrapbooking-Papier mit einer Zick-Zack-Schere ausgeschnitten und laminiert. Auf diese Weise kann ich mit einem wasserfesten Stift den Inhalt der Boxen auf die Etiketten schreiben (so findet man alles sehr schnell und keiner in der Famlie kommt auf die Idee, Sachen wahllos in irgendeine Box zu werfen). Wenn sich der Inhalt ändert, lässt sich meine laminierte Etikette problemlos mit Spiritus reinigen und neu beschriften.

Zum Schluss noch ein kleiner Geld-spar-Tipp:

Wer kein Laminiergerät hat oder kaufen will (ich habe meines gerade für 16.- Euro inkl. 30 Folien bei ALDI ergattert), der kann ganz einfach Papier/Karton zuschneiden und mit klarem, breiten Klebeband bekleben. Die Beschriftung funktioniert dann genausogut wie mit den laminierten Etiketten.

Viel Spass beim Auf- und Umräumen!

Eure,