Little Miss Organized ist zurück!

Little Miss Organized ist zurück!

Halli Hallo meine Liebe!

Wenn du mir nicht auf Facebook oder Instagram folgst, dann hast du seit über drei Jahren nichts mehr von mir gehört.

I’m so sorrrrryyyyyyy!!!!

Plötzlich hat mich das Leben voll eingeholt und mir fehlten einfach die Lust und Muse um zu schreiben. Trotzdem habe ich regelmässig über Little Miss Organized nachgedacht und mir sogar überlegt, ob ich meinen Blog einstampfen soll. Doch ich habe es nie über mich gebracht, dieses Kapitel endgültig abzuschliessen. Auf eine Art und Weise war und ist Little Miss Organized immer mein Baby gewesen, in das ich so viel Zeit und Herzblut investiert habe.

In der Zwischenzeit ist soooo viel bei mir passiert! Und bei dir bestimmt auch!

 

Hier ein kurzer Rückblick…

  • Im Sommer 2019 haben wir einen 2 1/2-jährigen Jungen als Pflegekind bei uns aufgenommen, der unser Leben auf eine gute Art und Weise völlig auf den Kopf gestellt hat. Plötzlich mussten wir unsere Rollen und Aufgaben völlig neu definieren und strukturieren. Ich habe meine Arbeit als Medizinische Praxisassistentin stark reduziert um genügend Zeit zu haben, um mich um den Kleinen zu kümmern. Mein Mann und ich haben ein gutes Job-Sharing System entwickelt, was unserem Pflegebub auch sehr entgegengekommen ist – denn sind wir mal ehrlich, wenn Toni daheim ist läuft ALLES anders.
  • Im August 2020 habe ich mit der 3-jährigen Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin gestartet und mir damit einen jahrelangen Traum erfüllt. Kennst du das auch, dass du schon seit ewigen Zeiten etwas machen willst, dir aber irgendwelche Sachen einredest warum und weshalb es hier und jetzt nicht möglich ist? Ich habe für mich entschieden: das Leben ist zu kurz für WENN und ABER. Darum habe ich mich einfach angemeldet – im Wissen das diese Ausbildung vieles verändern wird. Tatäschlich ist mein volles Leben noch voller geworden und ich musste mit Toni zusammen an einigen Stellschrauben drehen, damit es für uns als Familie wieder gut passt und funktioniert. Aber es lohnt sich so sehr!

Ich wäre nicht ich, wenn das schon alles wäre 😉 …

  • Anfang Sommer 2020 habe ich auch noch ein intensives 1:1 Coaching mit einem Online-Business-Coach begonnen, welches mich regelmässig an die Grenzen meines Denkens gebracht hat. Dank meinem Coach Julio bin ich in den vergangenen sechs Monaten massiv in meinem Business-Mindset gewachsen und wieder bereit geworden, vollgas mit dem Ordnungscoaching und Little Miss Organized durchzustarten.
  • Im November 2020 habe ich mich zur 1-jährigen ShePreneur-Academy angemeldet, um mit viel Schub und Struktur mein Business neu zu launcieren um dir den Content zu bieten, der dich wirklich weiterbringt.
  • Den grössten Schritte habe ich wohl getan, als ich Ende November meine 25-jährige Karriere als leidenschaftliche Medizinische Praxisassistentin gekündet habe. Mir war klar, dass ich nicht mehr in der Lage sein würde, all diese verschiedenen Aufgaben zu jonglieren und gut auszuführen. Je länger, je mehr, spürte ich den Wunsch nach einer richtig grossen Lebensveränderung (ist dass, das neue 40??!).
    So entschied ich mich dafür, etwas Gutes, das ich wirklich liebte aufzugeben, um Zeit und Kapazitäten zu schaffen für etwas das mich noch viel mehr begeistert.
    Manchmal muss man etwas GUTES für etwas BESSERES aufgeben!

Puh! Jetzt wo ich das alles chronologisch aufgeschrieben habe, merke ich, dass doch einiges los ist in meinem Leben – kein Wunder ist Langeweile ein nicht-vorhandenes-Wort in meinem Vokabular!

 

Willst du wissen, wie’s jetzt weitergeht?

  • Ich habe mein Ordnungscoaching wieder aufgenommen und komme zur dir nach Hause um mit dir gemeinsam Ordnung und Struktur in deine Wohnung zu bringen. Neu biete ich dies nun auch zusätzlich als Onlineberatung an (gib mir noch ein bisschen Zeit um alles klar und strukturiert auf meiner Website aufzuschalten).
  • In all meinen Jahren als Ordnungscoach, habe ich beobachtet, dass die praktischen Tipps und Tricks des Ausmisten und Ordnungschaffen oftmals nicht ausreichen, um eine anhaltende Veränderung zu bewirken.
    Unsere Gedanken und wie wir zum Thema Ordnung stehen, ist die halbe Miete. Wenn wir denken und sagen: „Ich bin schon immer unordentlich gewesen. Ich ziehe das Chaos förmlich an.“ dann hat das einen grundlegenden Einfluss auf unsere tatsächliche Ordnung.
    Ich möchte nicht einfach Ordnungsstunden verkaufen und dann später hören, dass alles wieder beim Alten ist. Ich will dir die Unterstützung bieten, um dein Ordnungs-Mindset so zu reflektieren und zu verändern, damit dir Ordnung in Fleisch und Blut übergeht und ganz einfach wird.
    Aus diesem Grund habe ich in den letzten Monaten meinen ersten Beta-Kurs entwickelt.

    Jetzt ist Schluss mit Chaos! Wie dein Mindset dir hilft, ein ordentliches Zuhause zu schaffen.

    Es ist ein Online-Gruppen-Workshop, der 4 Wochen dauert.
    In einer kleinen Gruppe gleichgesinnter Frauen (max. 10 Personen), schaust du genau hin, wie deine aktuelle Ordnungssituation aussieht.
    Du wirst lernen richtig gross und klar zu träumen, wie DEINE Traumordnung aussehen soll.
    Du wählst einen Bereich deiner Wohnung aus, den du während dieser 4 Wochen in deine ordentliche Wohnoase transformieren wirst. Wir werden darauf achten, dass es ein Projekt ist, das du im Rahmen deines Zeitbudgets und deiner Energie sicher während dieser Zeit umsetzen kannst – ohne überfordert zu sein oder in einem Burn-out zu enden.
    Auf dieser Grundlage lernst du einen massgeschneiderten Schritt-für-Schritt Erfolgsfahrplan zur Umsetzung deines Ordnungsziels zu erstellen.
    Damit du auch dann den Antrieb behältst um weiterzumachen, wirst du dein tiefes WARUM entdecken, weshalb Ordnung für dich so wichtig ist.
    Deine Gedanken haben Kraft. Diese Kraft wollen wir für dich nutzen! Du wirst hinderliche Glaubenssätze erkennen und in hilfreiche Gedanken verändern, die dir nachhaltig zu einem ordentlichen Leben verhelfen werden.
    In unserer privaten Facebook-Gruppe wirst du mir jederzeit deine Fragen stellen können und wir finden gemeinsam gute Ideen und Möglichkeiten, damit du mit deinem Projekt ans Ziel kommst.

    Wenn Du denkst: „Genau das wär’s! Genau so einen Workshop brauche ich, um endlich den Antrieb und die Motivation zu haben um loszulegen und ans Ziel zu kommen.“, dann melde dich gerne über diesen Link an Jetzt ist Schluss mit Chaos! Wie dein Mindset dir hilft, ein ordentliches Zuhause zu schaffen

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, wieder zurück zu sein!!! Jetzt, da ich wieder loslege, wird mir so richtig bewusst, wie sehr ich es vermisst habe zu bloggen und dir meine neuesten Ordnungsideen vorzustellen.Lass mir gerne einen Kommentar da, wo du zwischenzeitlich stehst und zu welchen Themen du gerne mehr lesen möchtest.
Alles Liebe
Deine Tina:-)
Ordnung in der Küche

Ordnung in der Küche

Diese Woche habe ich während 3 1/2 Stunden einer Kundin dabei geholfen ihre Küche neu zu ordnen.

Ihre relativ alte Einbauküche verfügt nur über Schränke, leider sind keine grossen Schubladen oder Apothekerschränke vorhanden. Dadurch schleicht sich immer wieder Chaos und Unordnung in die Schränke, was meine Kundin sehr stört. Als leidenschaftliche Köchin hat sie zwar den grössten Teil ihrer Kochutensilien, Geschirr und Zutaten am rechten Ort verstaut damit sie alles in der Nähe griffbereit hat beim Kochen. Aber innerhalb der Schränke fehlte ihr ein System um schnell und mit Übersicht die gesuchte Zutat oder das entsprechende Geschirr zu finden. Auch war der Platz in den Schränken nicht optimal ausgenutzt.

Dieser Schrank dehnt sich auf die rechte Seite noch ca. 50 cm weit in die Ecke hinein – das ist oft verlorener Platz da man sehr schlecht an die Sachen herankommt, die dort hinten landen.

Man “verliert” Dinge in diesem Bermudadreieck und kauft in der Folge manchmal Sache doppelt, da man sie nicht mehr findet.

Es war immer schwierig an die Lebensmittel heranzukommen da man jedes Mal die vorderen Packungen herausnehmen musste um zu sehen was in der hinteren Reihe steht. Sehr unpraktisch wenn man am Kochen ist und schnell eine Zutat finden muss.

Dieser Schrank wirkt ein wenig unruhig weil die Gläser, Tassen, Schalen nicht nach Art oder Farbe sortiert sind.
Es ist einfacher z. B. schnell 4 passende Tassen zu finden wenn sie direkt beieinander stehen.

Dieser Schrank ist über dem Kühlschrank, also relativ schwer zugänglich, vor allem in die Tiefe hinein. Auch ist ganz viel leerer Platz in der oberen rechten Ecke den man wesentlich besser nutzen könnte.

Auch dieser Schrank dehnt sich rechts relativ weit um die Ecke und ist durch die schmale Türe sehr schlecht nutzbar (ausser man ist so winzig wie ich und kann gerade noch mit Kopf und einem Arm hineingreifen um die Regalstützen  ganz hinten in der Ecke zu verändern…).

Ich sehe den Tag kommen an dem eine Kundin die Feuerwehr rufen muss weil ich in irgendeinem Schrank feststecke da ich in der hintersten Ecke noch etwas rausholen wollte…
Falls Du mal lange Zeit nichts mehr von mir zu lesen bekommst, war die Kundin wohl nicht zufrieden mit meiner Arbeit und hat mich im Schrank stecken lassen 🙂
o.k. Tina, konzentrier’ dich wieder! Dies ist ein SEHR ERNSTHAFTER Blog!!!

vorher

Auch hier ein unvollständig genutzer Schrank mit viel Potenzial, um Dinge ordentlich und griffbereit zu verstauen.

Da in diesem Fall die grundsätzliche Aufteilung der Schränke für die Kundin Sinn macht, mussten wir nicht die komplette Küche umräumen. Daher haben wir uns einen Schrank nach dem anderen vorgenommen.

Wir haben alles ausgeräumt und auf dem Küchentisch sortiert. Bei dieser Kundin wurde kaum etwas ausgemistet, da sie wirklich nur Dinge besitzt, die sie auch nutzt.

Anschliessend haben wir den Platz und die Bedienbarkeit der Schränke optimiert mit Hilfe von transparenten Samla Boxen von IKEA in unterschiedlichen Grössen.

Der Schrank über dem Kühlschrank wird jetzt grösstenteils ausgenutzt.

Durch die Benützung von Boxen schafft man ein simples Schubladensystem.

Da die Boxen transparent sind, sieht man gleich was darin verstaut ist. Ein weiterer Vorteil ist, sie sind auswaschbar, was vorallem bei der Lebensmittellagerung wichtig ist.

Die Nahrungsmittel wurden gruppiert in Boxen verstaut und beschriftet.

Meine Kundin, die nicht so gross ist, kommt jetzt auch gut an den Inhalt der höher gelegenen Regal dran, da sie einfach die Box herunterzuheben braucht, um dann das entsprechende Produkt herauszunehmen.

Oft vergisst man, dass Regale in den meisten Fällen in der Höhe verstellt werden können.

Wir haben uns das zu Nutzen gemacht und somit den Platz optimiert, um mehr Höhe für die Weingläser zu gewinnen und dafür bei den kleinen Gläschen an Platz zu sparen.

Ganz oben ist eine Box mit leeren Einmachgläsern, die so komplett runtergenommen werden kann, wenn die Kundin Marmelade einkocht.

Wir haben im unteren Regal die Sommer-Picknick-Sachen zusammengepackt und nach hinten gestellt.

Wenn meine Kundin dann mal etwas davon braucht, kann sie einfach die ganze Box rausnehmen und hat alles beisammen.

Tupperbehälter können gut ineinander gestapelt, die Deckel der Grösse nach aufgestellt werden.

Hat man alles in einer Schublade oder Box, bleiben die Deckel auch gut stehen.

Hier haben wir in der toten Ecke rechts den Platz ausgenutzt, indem wir eine Box für Einmalgeschirr geschaffen haben. Diese kann bei Bedarf aus der Ecke geholt werden.

Die Frühstücksaufstriche etc. können nun in einem Schwung herausgenommen werden. Daneben hat in der Ecke noch eine Box mit Dessert-Backzutaten Platz.

Teebeutel müssen nicht immer in ihrer halbvollen Schachtel aufbewahrt werden… die einzeln verpackten Teebeutel können auch alle zusammen in einer Teebox gelagert werden, das spart Platz.

Wenn die Regale, bzw. Boxen genau beschriftet werden, ist die Versuchung viel geringer, Dinge einfach irgendwo hineinzustopfen wo man sie beim nächsten Mal nicht mehr findet.

Auch wissen andere Familienmitglieder wo etwas zu finden ist, bzw. wo es hingehört.

Wenn kein Gewürzregal vorhanden ist, leisten auch hier kleinere Boxen gute Dienste.

Zum Schluss haben wir uns noch den Putzschrank in der Küche vorgenommen.

Auf dem Bild sieht man sehr schön, wie viel leerer Platz vorhanden ist aufgrund der Höhe und den fehlenden Regalen.

Im zweitobersten Regal, rechts auf der weissen Kiste und in der Kiste sind Papier- und Plastiktüten.

Wir haben alle Tüten auf eine übersichtliche Menge reduziert und sie schön zusammengefaltet in eine Box senkrecht hineingestellt (Regal unter den Küchenrollen).

Das Thema Plastiktüten-Aufbewahrung ist in fast jedem Haushalt ein Dauerbrenner, ich habe einen eigenen Post nur diesem Thema gewidmet, hier.

In der Box unter den Plastiktüten ist nun eine Kiste in der wir Putzlappen senkrecht hineingestellt haben, leider habe ich verpasst ein Foto davon zu machen.

Putzmittel mit Sprühvorrichtung können gut am Rand des Regals aufgehängt werden um schnell greifbar zu sein und um wertvollen Regalplatz zu sparen.

Die grosse weisse Box rechts unten ist jetzt das Zuhause der Kartonage, darüber ist eine Altpapierkiste. In der hängenden Stofftasche wird altes Brot gesammelt.
Unten links haben wir am Schluss noch den Putzeimer hineingestellt.
An den oben befestigten Hacken können weitere Säcke aufgehängt werden um z. B. Dosen zu sammeln.

Puh, das war ein langer Beitrag…..! Ich hoffe aber du kannst davon profitieren und dir ein paar Tipps für Deine Küche holen.

Gerne komme ich auch persönlich bei dir vorbei und unterstütze dich aktiv bei jeglichen Ordnungs- oder Entrümpelungs-Projekten. Melde dich einfach bei mir, ich helfe dir gerne!

Nun wünsche ich dir einen tollen Wochenstart (ich spüre langsam den Frühling anrücken!!!) und bis zum nächsten Post.

Herzlichst,

Büro-Bastelzimmer makeover

Büro-Bastelzimmer makeover

Die letzten drei Tage vom Jahr habe ich bei einer 5-köpfigen Familie verbracht und ihnen geholfen diverse Bereiche ihrer grossen Wohnung neu zu organisieren.

Die Mutter hatte mich am Samstag Abend vor Silvester per Kontaktformular gefragt ob sie mein Advents-Special von 20% Rabatt noch in Anspruch nehmen könnten. Glücklicherweise hatte ich keine Termine mehr gebucht und so haben wir gleich am Montag losgelegt und 2 1/2 Tage lang in ihrer Wohnung für mehr Ordnung und Struktur gesorgt.

Auf Grund verschiedenster Lebensumstände und mit drei kleinen Kindern, wurde lange Zeit ganz viel Zeug ins Büro gestellt, damit es für den Moment aus dem Weg war.

Vorher:

Zusätzlich hatte seit dem Umzug in die Wohnung, die Zeit einfach gefehlt, um gewisse Umzugskartons auszupacken und ein passendes Zuhause für den Inhalt zu finden.

Es gab Dinge gleicher Art (wie z. B. Dekomaterial oder Bastelmaterial), die aber auf mehrere Orte verteilt waren.

Ein logisches Ordnungssystem, das für alle Familienmitglieder Sinn machen würde, fehlte zum Teil.

Ausserdem wollte die Familie einige Räume tauschen und zusätzlich einen neuen Raum für die Mutter schaffen, der ihr als Kreativraum für ihre eigene kleine Oase dienen sollte.

Glücklicherweise waren wir in der luxuriösen Lage, dass der zukünftige Kreativraum bereits ziemlich leer war.
So konnten wir nach und nach während dem Ausräumen, Ausmisten und Sortieren von Schränken, all ihr Bastelmaterial, das an verschiedenen Orten aufbewahrt worden war, direkt dorthinbringen.

Wir begannen damit den Boden und Tisch im Büro eins nach dem anderen anzuschauen und in die obligatorischen Gruppen zu sortieren:

  • wegwerfen, verschenken, verkaufen
  • an einem anderen Ort versorgen
  • behalten

Schlussendlich waren Boden und Glastisch leergeräumt.
Den Tisch haben wir gleich in das Kreativzimmer gebracht, da er dort in Zukunft als Bastel- und Nähtisch dienen sollte.

Nun waren Platz und Luft geschaffen, um uns den Einbauschränken in diesem Raum zu widmen.

Unser Ziel war einen Schrank als Büro- und Recyclingschrank einzurichten, den anderen für Dekorationsmaterial und Spiele/Puzzles zu nutzen.

Die Aufgabe war sehr breitflächig angelegt, denn wir haben aus anderen Schränken in der Wohnung weiteres Dekomaterial zusammengetragen, welches dann auch in diesem Schrank ein Zuhause finden sollte.
Wir wollten alles was zusammengehört auch an einem einzigen Ort lagern.

Im obersten Regal haben wir sperrige, selten gebrauchte Dekosachen untergebracht.

Auf Augenhöhe wurden dann sämtliche Vasen und Glasgegenstände in grosse, durchsichtige Plastikboxen verstaut. Die Plastikboxen dienen als Schubladensystem um, sehr einfach auch an die Gegenstände gelangen zu können, die im hinteren Teil des Regals sind. Ohne die Boxen müsste man immer Sachen von vorne wegnehmen, um an die hinteren zu gelangen. Mit diesem System kann man einfach die Box ein wenig herausziehen und bequem hineingreifen.

Die Holzschubladen im untersten Regal hat mir der Ehemann plötzlich im Laufe des Tages gezeigt. Er hatte sie vor einer Weile im Rahmen eines Projekts machen müssen und bisher wurden sie nie gebraucht. Ich nutze immer gerne bereits vorhandenes Material meiner Kunden und kaufe nur Dinge hinzu wenn es wirklich nötig ist oder sie es aus optischen Gründen wünschen. Wie sich herausstellte, waren diese Schubladen perfekt, um all die kleinen Dekosachen zu sortieren und übersichtlich zu verstauen. Auch hier kommt wieder das Schubladensystem zum Einsatz wie bei den Plastikboxen.

Die Spiele und Puzzles waren bis anhin im Bücherregal der Bibliotheksecke untergebracht gewesen wo sie keinen Sinn machten und auch optisch nicht richtig hinpassten (leider kein Bild vorhanden). Wir haben unsere Arbeit gründlich gemacht und alle gerissenen Schachteln mit Tesafilm zusammengeklebt. Um den Platz und die Übersicht zu optimieren haben wir die Schachteln im zweit untersten Regel senkrecht gestellt anstatt sie aufeinander zu stapeln. Das erleichtert es den Kindern, ein Spiel aus dem Regal zu nehmen, ohne dass alle darüberliegenden herunterfallen. Damit der Inhalt auch in senkrechter Lagerung in der Schachtel bleibt, haben wir einfach ein Gummiband darumgespannt.

Um den Gesamtplatz im Schrank am besten auszuschöpfen, haben wir die Regale so eng wie möglich gesetzt, denn leerer Raum/Luft über den Sachen ist einfach verlorener Platz.

Du fragst dich vielleicht weshalb die Reihenfolge der Regale so gewählt ist wie sie ist.
Das ist alles durchdacht und genau auf die Familie abgestimmt.

  • Die Spiele und Puzzles müssen tief unten sein, damit die Kinder problemlos darankommen.
  • Die Vasenboxen können nicht zu hoch sein, da man sonst nicht gut hineinschauen kann, um etwas herauszunehmen.
  • Die Dekoschubladen vom untersten Regal wären zu schwer, um sie über dem Vasenregal zu lagern und gut herunternehmen zu können.

Es ist mir immer wichtig, dass ein Ordnungssystem zu 100% auf die Bedürfnisse und Denkmuster meiner Kunden zugeschnitten ist.

In diesem Schrank haben wir unten ein Regal für PET-Flaschen, Altpapier und die Kartonage geschaffen (dieses Regal ist auch für die Kinder gut zugänglich damit sie selbständig Abfall entsorgen können).

Das zweit unterste Regal beherbergt die Kamera.
Daneben wird die Famillie noch Schubladen-Plastixboxen stellen, mit einem Fach pro Familienmitglied. In diese Fächer wird dann jedem seine persönliche Post etc. vorübergehend einsortiert bis sie bearbeitet und abgelegt wird.
Eine weitere Schuladen-Plastixbox wird dazu verwendet werden, um offene Rechnungen oder Papiere abzulegen, die noch weiter bearbeitet werden müssen.

Im dritt untersten Regal haben wir Büromaterial wie Couverts, Sichtmappen, Klarsichthüllen, Etikettenbogen, Laminiergerät- und Folien, etc. eingeräumt.

Das Regal darüber enthält Fotoalben und in den durchsichtigen Plastikboxen sind Fotos, die noch nicht in Alben geklebt wurden.

Das A und O einer guten Ordnung, die auch bestehen bleibt, ist Dinge exakt zu beschriften.

So findet man zum einen was man sucht, zum anderen sollte niemand in Versuchung kommen, etwas an einem anderen Ort zu versorgen.

Unordnung entsteht bei ganz vielen Menschen, weil sie schlicht nicht wissen wo etwas hingehört.
Hat es einen fix definierten Platz ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich grösser, dass es dorthingelegt wird wo es hin soll.

Auf diese Art findet man auch seltener gebrauchte Gegenstände in der hinteren Reihe, in diesem Beispiel Leim/Radiergummi/Pinsel.

So kann auch der hintere Bereich des sonst leeren Regals genutzt werden.

Dieser Schrank wurde nebenher komplett geleert und der Inhalt entweder in den Kreativraum gebracht, im Dekoschrank versorgt oder in die Kinderbastelschublade versorgt.

Somit ist dieser Schrank jetzt bereit, um in naher Zukunft beim Raumtausch der neue Kleiderschrank der Eltern zu werden.

Den Kreativraum mit viel Bastel-, Mal,- und Nähmaterial haben wir detailliert sortiert und eingerichtet.

Da meine Kundin aber noch schöne passende Aufbewahrungsboxen kaufen möchte habe ich noch kein Foto vom Endergebnis für dich.

Hier noch einige Vorher-Nachher-Bilder:

Möchtest auch du wieder Struktur und Ordnung in einem Bereich deiner Wohnung erlangen, weisst aber nicht wie?

Vielleicht fehlt dir die Motivation, damit anzufangen und es bis zum Ende durchzuziehen.

Wärst du einfach froh um Hilfe, um aus vermeintlich kein Platz viel Platz zu schaffen?

Ich helfe dir gerne dabei! Schau mal in meine verschiedenen Angebote rein.

Lass uns doch mal unverbindlich über deine Situation redern. Du kannst mich  kontaktieren oder auch auf Instagram oder Facebook anschreiben.

Herzlich deine,

2015 – ein Jahr voller Ordnung!!!

2015 – ein Jahr voller Ordnung!!!

HAPPY NEW YEAR!!!!

2015 ist bereits 19 Stunden alt (in meiner Zeitzone) und ich kann es kaum erwarten herauszufinden, was mir alles in den nächsten 12 Monaten bevorsteht!
Ich für meinen Teil schaue auf ein wirklich tolles Jahr zurück und bin extrem dankbar dafür – wir wissen alle das ist nicht einfach selbstverständlich…

Wie war dein 2014?

Blickst du stolz und voll Dankbarkeit darauf zurück oder hoffst du auf ein bessers 2015?
Vielleicht hast du sehr herausfordernde oder traurige Zeiten erlebt, doch ich hoffe, dass die glücklichen Momente in denen du etwas erreicht und einen Unterschied gemacht hast überwiegen!

Bei sehr vielen Menschen ist die Motivation etwas im Leben zu verändern, abzulegen oder neu anzugehen oft direkt an den Start des neuen Jahrs geknüpft.
Vielleicht brichst du zur Abwechslung diese Wünsche herunter und nutzt den Anfang jeden Monats, um die gewünschten Veränderungen anzufangen (so musst du nicht 11 Monate warten, falls du den 1. Januar verpasst hast 🙂 ).

Du darfst sogar jede Woche und wenn du willst, jeden Tag gute Vorsätze anpacken!!! Echt wahr!

(mehr …)

Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Geschenkpapier knitterfrei aufbewahren?!?

Heute erreichte mich das Foto einer wunderschönen Rolle Geschenkpapier, die völlig zerknittert war. Wieso denken meine Freunde und Bekannten immer dann an mich, wenn sie etwas in die Hände bekommen, das nicht ganz ordentlich ist? 🙂

Auf jeden Fall hat mich dieses Foto dazu bewogen, einen Post über meine Geschenkpapier-Aufbewahrung zu schreiben, der schon seit fast einem Jahr in der „mögliche-Blog-Ideen-Schublade“ schlummert. Die Bilder hatte ich damals schon gemacht, als ich die Schublade umgeräumt hatte. Da die Hochsaison der Geschenke schon fast vor der Tür steht, passt der Post doch gleich zur Jahreszeit!

Aber erstmal von vorne…

Wir haben eine grosse Kommode mit drei geräumigen Schubladen, die nur danach schreien alles hineinzustopfen was sonst noch kein definiertes Zuhause hat (ich werde in einem anderen Post von der Deko-Material Schublade und der Krustelschublade berichten)…

Wie immer, wenn ich mich einem grossen oder kleinen Projekt widme, beginne ich damit

  • ALLES eins nach dem anderen in die Hand zu nehmen
  • entscheiden, ob ich es behalten / entsorgen (oder verschenken, verkaufen) / an einem anderen Ort versorgen will
  • die Schublade auswischen

Da die einzelnen Schubladen sehr gross sind, besteht die Gefahr, dass etwas in den Tiefen der Ecken verschwindet was ich so gut wie möglich vermeiden wollte. Deshalb habe ich auf meine Lieblingshilfsmittel: Boxen, Ziplock-Tüten und Behälter (z. B. leere Gläser mit Schraubdeckel, Blechbüchsen, etc.) zurückgegriffen, um Ordnung und Übersicht zu schaffen.

Aber seht am besten selbst:

Ich habe 2 Stück Karton genommen, mit Geschenkpapier bezogen, je einen Schnitt gemacht, die Teile ineinandergesteckt und als Trennungshilfe in die Schublade gestellt.
Da Geschenkpapierrollen meist rund sind, haben sie die lästige Eigenschaft herumzurollen – nun sind sie sozusagen hinter dem rot gestreiften Gitter eingesperrt.

Meine unzähligen Geschenkbändel sollten ein würdiges Zuhause bekommen, an dem jeder seinen Platz hat und gut abgerollt werden kann ohne dass sich die vielen losen Enden ineinander verzetteln.
Für dieses kleine Projekt habe ich kurz die Hilfe meines Mannes in Anspruch genommen, der mir Löcher in die Box gebohrt hat.

So konnte ich die Metallstäbe (die ich noch im Keller hatte) durchstecken.

Die Enden habe ich mit einem kleinen Gummizapfen versehen, damit sie nicht rausrutschen. So können die Geschenkbändelrollen aufgefädelt werden und der entsprechende Bändel einfach abgerollt werden.

 

Damit das Geschenkpapier nicht zerknittert, lege ich immer eine Toilettenpapierrolle (oder halbierte Küchenpapierrolle) um das Geschenkpapier.

Eingeräumt sieht meine Schublade jetzt so aus:

Falls du dich fragst, weshalb ich in der hinteren, rechten Ecke Landkarten aufbewahre – die eignen sich super als cooles Geschenkpapier, genauso wie z. B. Flyer, gebrauchte Papiertüten oder anderes Verpackungsmaterial. Man braucht nur ein wenig Phantasie und das Portemonnaie dankt es dir auch!

Mehr Tipps um Geschenkpapier aufzubewahren findest du auf meinem Post Das liebe Geschenkpapier.

Wenn du noch Geschenkpapier, Bändel, Verpackungsmaterial, sowie Kinder, Eltern, Freunde, Arbeitskollegen in deiner Umgebung hast, die sich über einen Adventskalender freuen würden, dann ist der Adventskalender-Event genau das Richtige für dich! Schnapp dir deine Freundin (Männer sind auch herzlich willkommen!!) und melde dich an, es hat noch Plätze frei.

Nun wünsche ich dir einen guten Wochenstart (nach der Zeitumstellung) und freue mich darauf, viele von Euch beim Adventskalender basteln zu sehen:-)

Deine,