Keller aufräumen

Keller aufräumen

Ich durfte einer tollen Mutter dabei helfen, ihren Keller aufzuräumen. Wir haben zu zweit 3 1/2 Stunden gebraucht.
Da  Bilder mehr als 1000 Worte sagen, spare ich mir meine wertvolle Tagesration an Worten (um anschliessend den armen Toni mit noch mehr Wörtern zu bombardieren als sonst, hihihi) und zeige dir was wir geleistet haben.

Wie bei allen Projekten haben wir einen Gegenstand nach dem anderen aus dem Keller hinausgeräumt und direkt in drei Kategorien sortiert:

  • behalten und in den Keller zurückräumen
  • woanders im Haushalt versorgen
  • entsorgen, bzw. verschenken/verkaufen

Meine Kundin hatte bereits vorweg zwei weitere Regale gekauft, die wir an dieser Stelle zusammengebaut haben  – selbst ist die Frau!!!!

Wir haben die Regale dann noch ein wenig umgestellt so dass alle entlang einer Wand stehen. Der Grund hierfür war unter anderem der Naturboden der mit Kies ausgelegt ist. Wir wollten alle Regale auf die beiden gelben Schaltafeln stellen, um für mehr Stabilität zu sorgen.

Um den vorhandenen Stauraum möglichst gut auszunutzen haben wir auch einige selten gebrauchte Dinge, wie z. B. Ski und Klappschlitten oben auf den Rohren verstaut.

Thematisch zusammengehörende Dinge haben wir zusammen verstaut. Es ist immer wichtig zu sehen was man hat (vorallem die Dinge, die man eher selten braucht) damit man sie nicht vergisst und den Artikel mehrfach kauft.

Kennst du diese Situation? Aus unerklärlichen Gründen haben die Lämpchen beim Kauf in Reih und Glied auf den Millimeter genau in diese schmucke Schachtel gepasst. Nachdem sie einmal aus ihrem Gefängnis befreit waren passen sie nie mehr rein (leider habe ich verpasst ein Nachher-Bild zu schiessen)….

Wenn dich mein Tipp hierzu interessiert:

Schmeiss die blöde Schachtel weg, greif zu den heiligen Ziploc-Tüten und versorge es in Zukunft so. Eine Tüte nimmt weniger Platz weg als eine eckige Schachtel, du siehst genau was der Inhalt ist und sie lässt sich mit dem “Reissverschluss” gut verschliessen damit nichts herausfällt.

Ich schwöre etwa zu gleichen Teilen auf Ziplox-Tüten wie auf Aufbewahrungsboxen/Körbe/Kisten – aus meiner Sicht eine der simpelsten und günstigsten Ordnungshelfer.

Und jetzt noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder

Ich hoffe, du konnest die eine oder andere Idee aufschnappen um auch deinen Keller besser einzurichten.

In nächster Zeit wird sich einiges auf meinem Blog tun. Du wirst dann ein Kommentarfeld vorfinden, Infos über mich und vieles mehr!

Einen phantastischen Wochenstart wünscht dir,

… and the winner is…

… and the winner is…

Ob du es glaubst oder nicht, ich habe mich sooooo fest auf heute gefreut. Der seit dem Muttertag angepeilte Tag. Der Tag der Wahrheit.

Mit jedem Kommentar, der auf dem Verlosungs-Post auf Facebook hinzukam, stieg bei mir die Spannung, welche Mutter schlussendlich 4 Stunden Aufräum-Organisationscoaching mit mir gewinnen würde.

Meine Liebessprache ist ganz klar GESCHENKE!!! Was im Klartext bedeutet, dass ich mindestens – wenn nicht noch mehr Freude am Schenken habe als der Beschenkte am Geschenk hat:-) äähhhhm ja, habt Ihr den Satz gerade gecheckt, hm?!?

Ich sollte dich nicht länger auf die Folter spannen, ich gehe davon aus, wer mitgemacht hat will auch gewinnen:-)

Während Toni am Kartoffeln schälen war habe ich ihn kurz als Glücksfee (gibt es auch männliche Feen oder sind das dann Elfen??) missbraucht.

… eine Mutter die folgendes auf Facebook geschrieben hat:

Also ich het au Froid”.

Erkennt sie sich wohl schon?

Für alle gespannten Gemüter: TROMMELWIRBEL … and the winner is…

Liebe Rahel, ich freue mich mega fest, dir während 4 Stunden dabei zu helfen, einen Bereich deiner Wohnung (einen Schrank, den Keller, die Küche, was auch immer) auszumisten und deiner Denkart entsprechend neu zu ordnen und zu organisieren, damit dieser Bereich in Zukunft wie von selbst funktioniert und schön geordnet aussieht!!!

Allen anderen Teilnehmern winkt noch ein kleiner Trostpreis (ich finde verlorene Wettbewerbe doof, merkt man das?!?!).

Danke, fürs Mitmachen und auf viele weitere organisierte Posts!!!

Ordentlich schlafen…

Ordentlich schlafen…

Sieht dein Nachttisch auch so oder ähnlich aus?

Wie du siehst, lese ich seeeehr, seeeeehr gerne und dann noch mehrere Bücher gleichzeitig…, um Morgens wirklich aufzuwachen brauche ich einen Radiowecker, den Lichtwecker vom Tablet und meine beiden Handywecker…. wenn du einen guten Tipp hast, wie ich ganz einfach, rucki zucki morgens geweckt werden kann, um sofort top fit aufzustehen dann sag ich nur: RAUS MIT DER SPRACHE!!!! WIE GEHT DAS??? (mehr …)

Eine grosse Aufgabe = viele kleine Aufgäbchen

Eine grosse Aufgabe = viele kleine Aufgäbchen

Wie gehst du mit grösseren Aufräum- / Putzaktionen um?

Graut es dir bereits Tage, Wochen, Monate vor dem grossen Tag? Raubt dir die Vorstelleung deine Küche auszuputzen den Schlaf? Gehst du lieber 100 mal mit Nachbars Dackel gassi anstatt den Keller auszumisten? Denkst du darüber nach, die Abstellkammer anzuzünden anstatt sie aufzuräumen? Und anstatt deine Besitztümer vor dem grossen Umzug auszusortieren packst du den ganzen alten Krempel in Bananenkisten und zügelst es zum drittenmal.
(Ich habe Toni diese Sätze gerade vorgelesen und gefragt ob sie sehr weiblich klingen. Seine Antwort: „Ja, VOLL!“ Ich sag, „Oh je, wie muss ich es denn sagen damit es Männer anspricht?“ Tonis Antwort hierzu:

Wänd es Buff häsch, dänn muesch s’grossi Buff in vieli chlini Projekt ufteile.

Ja dann halt so.

Eine grosse Aufgabe (die zudem nicht zu unseren Hobbies gehört) verliert seinen Schrecken indem man sie zuerst in viele kleine überschaubare Aufgaben herunterbricht.

Deshalb habe ich heute 17 Minuten und 47 Sekunden meiner Zeit investiert um ein Aufgäbchen eines grossen Projekts abzuhaken: Ich habe die Besteckschublade in der Küche ausgeputzt.

Ich habe alles ausgeräumt und sofort aussortiert was nicht dort hinein gehört oder weggeworfen werden kann…

… mich darin bestätigt gefühlt, dass es tatsächlich wieder mal nötig war kurz durchzuwischen (grosse unförmige Dinge wasche ich immer in der Badewanne anstatt im Spülbecken damit es keine grosse Überschwemmung gibt) …

… zum Schluss habe ich alles wieder schön eingeräumt …

… und mich sehr gefreut, dass ich inkl. Fotografieren nach 17:47 Minuten bereits fertig war!

Somit konnte ich mich mit einem guten Gewissen etwas getan zu haben aufs Sofa legen und ein Buch lesen (was sonst könnte man bei diesem Regenwetter tun????).

Vorhin hat mich gerade eine Freundin gefragt ob ich die Sachen auch selbst mache, über die ich schreibe:

Ja klar! Was denkst du denn? Ich mache das doch alles auch für mich, der Druck steigt beträchtlich an, wenn man es öffentlich im Internet postet!!!

So meine Liebe, das wars für heute.

Deine,

P. S. Nicht vergessen: Jeden Wochentag Abends FÜNF Dinge wegräumen, die dich nerven und die nicht an ihrem Platz stehen:-)

(Für diejenigen die jetzt nicht checken worum es geht – folg mir auf Facebook – dann ist auch dir alles klar!

Das Ende der Tütensammlung

Das Ende der Tütensammlung

Einen wunderschönen sommerlichen Guten Morgen!

Du bist bestimmt genauso begeistert wie ich über das traumhafte, sonnige, heisse Sommerwetter nach all den Monaten von grau und kalt!!!!
Heute möchte ich ein kleines Projekt mit dir teilen, das mich seit Wochen, nein Monaten, ok jetzt mal ganz ehrlich: seit JAHREN so was von nervt.
Vielleicht kennst du diesen „kleinen“ Ort, den man kaum anschauen kann ohne sofort wieder verzweifelt die Augen davor zu verschliessen. Jedoch bin ich evt. die einzige, die mit diesem Problem zu kämpfen hat – in dem Fall werde ich mich hier und heute hochoffiziell dazu outen. Ich schäme mich über mein Unvermögen ein „Geschenk“ einfach wegzuwerfen und in diesem Bereich Ordnung zu halten.

Genug der langen Worte, mit Schamesröte im Gesicht (sowie Stolz und Freude in den Augen über die Veränderung) präsentiere ich dir meinen Tütenschrank.

und hier gleich nochmals das wahre Ausmass des Schreckens…

In einem plötzlichen Anfall von Tatendrang habe ich alle Tüten aus dem Schrank herausgerissen und auf den Boden geworfen.

Bei diesem Anblick verdoppelte sich meine Fassungslosigkeit darüber, wieviele Tüten und Papiertaschen ein Mensch sammeln kann!!! Unglaublich!!!
Bei jedem Einkauf bekommt man eine Tüte oder jemand bringt mir etwas – in einer Tüte. Da sie ja alle noch gut und wiederverwendbar und zum Teil sogar optisch schön sind, werden sie “ordentlich” im Tütenschrank versorgt, damit man jederzeit für jede mögliche Sache die passende Tasche zur Verfügung hat (als ob ich täglich irgendwelche Dinge in Tüten packen und jemandem bringen würde….tsss, tsss, tsss).
… ganz davon abgesehen wieviel heilige Schrankfläche ich für überflüssiges Material verschwende:

Ich finde, das ist ziemlich viel Platz nur für Tüten und Papiertaschen, oder nicht??!??!?!
Das Regal wurde kurz ausgewischt, dann habe ich alle Tüten sortiert.

Die beiden oberen Haufen wurden gleich aussortiert und zum Recycling gegeben.
Der Stapel mit rosa, beige und schwarzen Papiertäschchen (2. Reihe rechts) habe ich zum Geschenkpapier versorgt um sie als Geschenktaschen zu nutzen.
So wurden schon mal aus 8 Haufen 5. Das ist ja mal ein Anfang!!!
Ich habe dann in jeder Gruppe nur eine Tüte/Tasche pro Grösse behalten, eine Ausnahme bilden die Migros-Säcke und die wiederverwendbaren, stabilen Kunststofftaschen (mittlere Reihe, mittlere Gruppe). Hiervon habe ich je 5 und 3 behalten.

Für Euro 2.99 habe ich im 1-Euro-Laden diese nette Schachtel gekauft, die das zukünftige Zuhause meiner Taschen sein wird. Die Schachtel ist ganz bewusst nicht grösser, um nicht in Versuchung zu kommen mehr Tüten anzusammeln.

Ich habe die Taschen so in die Schachtel gestellt, dass die Griffe nach unten zeigen. Auf diese Art hat man nicht viel Gefledder das stört und sich bestimmt irgendwo verhakt und man sieht auf einen Blick welche Tüten zur Verfügung stehen.
Ich habe sie nach Sorte und dann nach Grösse sortiert.

Einige wenige riesige Taschen, habe ich in einer Papiertüte im Keller verstaut.

Zu guter Letzt habe ich mir noch eine Etikette draufgeklebt, damit ich NIE eine Ausrede finde, um doch noch die eine oder andere Tüte in die Schachtel dazu zu stopfen:-)
Die bekannte Regel (die für so viele andere Bereiche auch gilt):

Eine rein… eine raus!!

Nun ist mehr als die Hälfte der Schrankfläche frei für andere Sachen, wenn ich eine Tasche brauche, kann ich bequem die ganze Schachtel rausnehmen und schauen welche passt ohne im Schrank rumzuwühlen und noch mehr Chaos zu verursachen.

Damit ich mir nochmals das Vorher-Nachher Ergebnis vor Augen führen kann damit so etwas NICHT wieder passiert, hier noch der Vergleich:

Für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass es ausser mir noch andere Menschen gibt, die mehr als 10 Plastiktüten besitzen, die sie glauben zu brauchen – in Wirklichkeit aber NIE brauchen werden – dann hoffe ich, dass mein Post dich motiviert hat, diesen einen kleinen Bereich auszusortieren und neu zu gestalten.
Der Aufwand ist wirklich gering aber die Luft und der Raum, der dadurch entsteht, ist RIESIG.

In diesem Sinne wünsche ich dir fröhliches Tüten-Misten und geniess um Himmels Willen die Sonne und den Sommer solange er noch da ist!!!

Deine,

P.S. Wenn dich dieser Post zur Organisation deiner Tüten inspiriert hat, dann poste doch ein Foto davon und wie bzw. wo du sie hingeräumt hast. Es gibt bestimmt 1000 Möglichkeiten.

P.S. 2: Ich hätte ja gerne all die unnötigen Tüten und Taschen irgendwie wiederverwertet, bzw. weitergegeben. Leider wusste ich nicht, wer sie gebrauchen könnte. Falls du Ideen hast, was man Schlaues damit tun könnte ausser sie wegzuwerfen: AUCH im Kommentarbereich POSTEN!!