Kürzlich habe ich während 8 Stunden zusammen mit einer Kundin ihr Nähzimmer von Grund auf neu geordnet und eingeräumt.

Sie ist Schneiderin und hat dementsprechend viel Stoff, Garn, Wolle, Nähzubehör, und, und, und.
… ein wahres Paradies für jemanden wie mich, der es liebt, schöne Stoffe zu sehen und völlig aufgeht in der Aufgabe, ein passendes Ordnungssystem hineinzubringen.

In diesem Fall gab es nur sehr wenig zum Aussortieren, da meine Kundin als Schneiderin einfach eine grosse Menge an unterschiedlichem Material an Vorrat haben muss.

Wir sind systematisch Schrank für Schrank durchgegangen, haben ein Regal nach dem anderen ausgeräumt und den Inhalt gleich in Kategorien sortiert.

Die Patchwork-Stoffsets haben wir in die weissen IKEA TJOG Boxen (leider gibt es diese weissen Boxen nicht mehr, ich habe dir ähnliche verlinkt) senkrecht hineingestellt (leider habe ich es versäumt ein Foto davon zu machen). Auf diese Art sieht man sofort welche Stoffe man hat und kann auch nur einen rausziehen ohne zuerst den ganzen Stapel durchwühlen zu müssen.

Das gleiche Prinzip haben wir im untersten Regel (rechts unten) mit den Handtüchern und Schürzen gemacht, so sieht man auf einen Blick wieviele Handtücher und Schürzen vorhanden sind.

Das Füllmaterial haben wir ins oberste Regal verbannt, da es nicht täglich benutzt wird. Als dann noch mehr Füllmaterial auftauchte als man oben schon im vollen Regal sieht stand ich vor einem Problem. Ich wollte nicht noch ein weiteres Regal für dieses sperrige Material opfern.

Daher habe ich kurzerhand zu einem Vakuumbeutel SPANTAD von IKEA gegriffen, in den wir fast die doppelte Menge Füllmaterial eingefüllt haben als du oben siehst. Der Vorteil von Vakuumbeuteln ist nicht nur die Platzersparnis, sondern auch der Staub- Geruch- und Feuchtigkeitsschutz.

In diesem Schrank haben wir die durchsichtigen IKEA Samla Plastikboxen eingesetzt um ein Schubladensystem zu erzeugen. So kann meine Kundin problemlos den Inhalt eines Regals erreichen ohne sich durchzuwühlen.

(Irgendwie ist mir immer wieder jemand ins Bild gelaufen 🙂 ) Diesen Schrank haben wir der Kategorie Garn, Wolle, Faden, Schnur gewidmet. Man sollte immer versuchen Kategorien zu bilden und ähnliche Dinge zusammen zu lagern. So sieht man auf einen Blick, ob man nur ein weisses Wollknäuel hat oder gleich eine ganze Box voll.

Schränke wie diesen (linkes Bild) sehe ich ganz häufig. Irgendwie vollgestopft und andererseits nur zur Hälfte ausgenutzt. Daher hat meine Kundin im Vorfeld zwei zusätzliche Regalbretter besorgt. Ausserdem haben wir im unteren Bereich den Platz komplett ausgenutzt, indem wir die grossen IKEA Samla Boxen eingesetzt haben, um Material zu verstauen.

Die weissen Boxen im oberen Bereich haben nun alle einen Platz IM Schrank gefunden – vorher standen sie auf dem Tisch und Regal im Raum.

Die beschichteten Stoffrollen haben ein neues Zuhause in einem hübschen Blecheimer gefunden der nun in einer Ecke des Raums steht.

Ich finde das sieht doch irgendwie fröhlich aus, oder?
Gestapelt würden sie nur hin- und herrollen und Ärger machen.

Die Idee, kleinere Stoffe farblich sortiert in die IKEA Gnedby Regale zu legen, hatte meine Kundin schon selbst gehabt und umgesetzt.
Ich finde es sieht super aus!

Hast du einen anderen Vorschlag wie man Stoff, Wolle und Nähmaterial schlau und schön aufbewahren kann? Dann erzähl uns doch unten im Kommentarfeld davon!!

Ich wünsche dir eine tolle Restwoche!

Deine,